Teil 1 – Grundidee | How to

Der Salon Plafond ist das neue Restaurant von Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix, das gemeinsam mit Barbara und Peter Eichberger startet.
Oktober 7, 2015

Salon Plafond im Aufbau

Fünf Menschen treffen für dieses Projekt zusammen. Nicht nur die Anzahl der Meinungsträger, sondern auch die rein physische Entfernung zwischen den Beteiligten ist groß. Aus Hamburg lassen Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix – gemeinsam sind sie die Tellerrand Consulting GmbH – ihren Input in das neue Konzept einfließen. Das tägliche Geschäft sowie 50 Prozent der Planung, Finanzierung und Verantwortung übernehmen Peter und Barbara Eichberger aus Wien. So weit die Rahmenbedingungen. Aber wie kam es überhaupt zu einem internationalen Projekt wie diesem? „Vor ungefähr zwei Jahren habe ich Tim in Spanien getroffen. Wir haben einen gemeinsamen Freund. Über die Jahre hat sich eine Freundschaft zu allen drei Tellerrand-Köpfen entwickelt. Vor ungefähr einem Jahr begannen unsere Überlegungen zum gemeinsamen Konzept“, erklärt Peter Eichberger. Er hat zuvor 18 Jahre sechs McDonald’s-Filialen in Wien geführt. „Ich will mich ganz auf den Salon Plafond konzentrieren. Deswegen bin ich gerade dabei, die sechs Dependancen zu verkaufen.“ Der Unterschied zur Systemgastronomie liegt auf der Hand: Auf einmal muss man sich um Lieferanten und Marketing-Strategien kümmern. „Aber viele Arbeitsbereiche sind sich auch ähnlich. So wie die Mitarbeiterführung und betriebswirtschaftliche Aufgaben.“ Was hingegen eine Umstellung darstellt, sind die Absprachen unter fünf beteiligten Profis. „Wir sprechen uns bei allem ab. Sei es das Interieur, die Speisekarte, die Lieferanten, das Personal. Aber zum Glück haben wir sehr ähnliche Vorstellungen“, beschreibt Eichberger die Zusammenarbeit.

Wohlfühlfeeling für Jedermann

Der große Raum, der bereits zuvor für gastronomische Zwecke genutzt wurde, ist zurzeit eine Baustelle. Ziel ist es, drei große Bereiche zu schaffen, die offen ineinander übergehen. Im vorderen Teil soll das Tagesgeschäft mit Frühstück und Mittagstisch seinen Mittelpunkt finden. Ein großer Marmortisch dient als offene Küche, an dem Köche und Baristas arbeiten. Im mittleren Bereich wird ein kleinerer Sitzbereich das Restaurant bilden. Dahinter liegt die Bar für den Abendbetrieb.
Die Karte wird ausgefallen und frech – ganz im Mälzer-Style. Aber dazu mehr in der nächsten Ausgabe!

Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix,

DER NAME

Plafond ist Altwienerisch für Zimmerdecke. Diese ist im Raum sehr präsent und markant. Der Name hat eine Beziehung zum Raum und wirkt durch den Zusatz Salon einladend und gemütlich.

DER ZEITPLAN

Seit dem 1. September 2015 laufen die Umbauarbeiten im gastronomischen Betrieb. Ende November soll dann der Salon Plafond unter Leitung der Tellerberg GmbH eröffnen.

DIE SYMBIOSE

Aus der Hamburger Tellerrand und der österreichischen Eichberger wird die Tellerberg GmbH. So teilen sich die Partner das gesamte Geschäft in Wien sowie Finanzierung und Verantwortung.

DIE LOCATION

Im Wiener Museum für angewandte Kunst besteht der Raum bereits als Restaurant und Bar seit über 15 Jahren unter wechselnder Leitung. Mit Tellerberg werden die Räume an das neue Konzept angepasst.

DAS MARKETING

Der Name Tim Mälzer ist Marketing genug: Die Medien und damit auch potenzielle Kunden springen sehr gut auf den Namen an, weshalb erst einmal kein Geld in eine besondere Marketing-Strategie fließen soll.

DAS INTERIEUR

Auf Empfehlungen hören: Mit dem Wiener Architekten Michael Embacher, der den fünf Machern vom MAK empfohlen wurde, können sie ihre Vorstellungen umsetzen und in erfahrene Hände legen.

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