Corona-Krise: Kevin Kühnert will Berliner Kneipen retten

Der Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation gründet in Corona-Krise "Die Kneipenretter" um Spenden für Berliner Kneipen zu sammeln.
April 5, 2020 | Fotos: getty/imago images / stefan schmidbauer

 

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Juso-Chef Kevin Kühnert hat angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage vieler Gastronomen in der Corona-Krise eine Initiative zur Rettung Berliner Kneipen gegründet.

Spendenplattform soll kommende Woche online gehen

Ziel sei es, dass in der kommenden Woche eine Internetseite online gehe, auf der Spenden für Kneipen gesammelt werden.

„Wir möchten gerne an die Menschen appellieren, den symbolischen Euro für das nicht in der Kneipe getrunkene Bier beiseite zu legen und der eigenen Stammkneipe zukommen zu lassen“, sagte der Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation und stellvertretende Parteichef der Deutschen Presse-Agentur.

Die „Kneipenretter“

Viele Kiezkneipen hätten keine finanziellen Rücklagen und seien im Vergleich zu Restaurants und Bars schlechter vernetzt. „Insofern ist das für viele von denen eine sehr existenzielle Frage. Noch dazu in einer Großstadt, wo die Problematik der Mieten hinzukommt.“

Gemeinsam mit Freunden habe er daher die „Kneipenretter“ gegründet. In einem Tweet bittet die Initiative um Hilfe etwa beim Aufbau einer Spenden-App.

„Wir hatten das Gefühl, so wahnsinnig viel Zeit ist jetzt nicht und wir gehen jetzt lieber erst mal mit der Idee raus“, sagte Kühnert.

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