Corona-Virus: Neue Vorwürfe gegen Ischgl

Der Tourismusverband Ischgl soll Ortsansässige frühzeitig über die Quarantäne-Verordnung informiert haben. Das hatte vermutlich fatale Folgen.
März 24, 2020 | Fotos: Shutterstock

 

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Die Vorwürfe an Ischgl häufen sich. Der jüngste Fall: Laut Informationen des ORF habe der Tourismusverband Ischgl Ortsansässige frühzeitig über die neuen Quarantäne-Regelungen in Kenntnis gesetzt.

„Liebe Vermieter! Wir möchten euch informieren, dass wir um 12.30 Uhr vom Land Tirol über die Einrichtung von Check Points ab 14.00 Uhr informiert wurden“, stand laut Berichten der Nachrichtensendung ZiB 2 in einer Aussendung des Torusmisverbands. Eine Serviceleistung sei das gewesen, sagt dessen Chef Andreas Scheibl der APA. Die Mail hatte aber folgenreiche Auswirkungen: Mehrere Betriebe sollen ihre Mitarbeiter abrupt heimgeschickt haben.

Steibl könne sich, wie er im APA-Interview erklärt zwar nicht vorstellen, „dass tatsächlich Mitarbeiter dann innerhalb einer Stunde abgereist sind“. Die ZiB 2 hat allerdings einen Saisonarbeiter ausfindig gemacht, der genau das behauptet.

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