Lufthansa kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Corona-Krise retten

Schon nächste Woche soll ein staatliches Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro geschnürt werden.
April 24, 2020

 

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Die Lufthansa Group kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Coronavirus-Krise retten. Für das erste Quartal 2020 meldet der Konzern einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro.

 

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Die Lufthansa Group kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Coronavirus-Krise retten. Für das erste Quartal 2020 meldet der Konzern einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro.

Bereits in der kommenden Woche soll ein staatliches Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro geschnürt werden, an dem Deutschland, Belgien, die Schweiz und Österreich, Lufthansa ist die Mutter der Austrian Airlines (AUA), beteiligt sind.

Rekord-Minus im zweiten Quartal?

Für das laufende Quartal erwartet man auf Grund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie ein noch deutlich höheres Minus, teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Momentan sei nicht absehbar, wann der Flugbetrieb wieder ausgeweitet werden könne.

Aktuell verfüge Lufthansa nach erneuten Kreditaufnahmen insgesamt über 4,4 Milliarden Euro an Liquidität, die allerdings in den „nächsten Wochen“ deutlich zurückgehen würden, hieß es weiter. „Der Konzern rechnet nicht damit, den entstehenden Kapitalbedarf mit weiteren Mittelaufnahmen am Markt decken zu können.“

Intensive Verhandlungen mit Politik

Wie der ORF berichtet, steckt das Unternehmen laut Eigenaussage „in intensiven Verhandlungen“ mit den Regierungen der Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien. Es geht um verschiedene Finanzierungsinstrumente, um kurzfristig die Zahlungsfähigkeit zu erhalten.

Neben Bürgschaften, Krediten und stillen Beteiligungen wird auch über direkte Staatsbeteiligungen diskutiert. Der Lufthansa-Vorstand zeigte sich zuversichtlich, zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen.

„Staatshilfe muss bitter schmecken.“

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf Insider, dass die Lufthansa Anfang nächster Woche das staatliche Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro schnüren wolle. Dann dürfte auch die Entscheidung klar sein, wie die Aufteilung zwischen Eigen- und Fremdkapital genau aussieht, hieß es gegenüber Reuters.

Weiters hieß es, generell könne man auch damit rechnen, dass die Altaktionäre bluten müssten – in Form von Verwässerung der Aktien. Denn politisch sei es nicht durchsetzbar, der Lufthansa nur Kredite zu geben, ohne am Eigenkapital beteiligt zu sein. „Staatshilfe muss bitter schmecken.“

Bei der Lufthansa hieß es zuletzt hinter vorgehaltener Hand, man plädiere eher für eine stille Beteiligung. Deutschlands Branchenprimus will vermeiden, dass die Politik sich ins operative Geschäft einmischt.

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