Vollpension startet Crowdfunding um Mitarbeiter vor Altersarmut zu retten

Crowdfunding gegen Altersarmut: Weil der Großteil der im "Social Business" Vollpension arbeitenden Omis geringfügig angestellt ist, greifen Corona-Maßnahmen wie Kurzarbeit nicht.
April 10, 2020

 

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Das bekannte Wiener Gastro-Konzept „Vollpension“ startet einen Hilferuf, um seine Mitarbeiter zu retten.

Kein Lieferdienst möglich: Vollpension-Mitarbeiter gehören zur Risikogruppe

Kein Umsatz, hohe Fixkosten: In Österreich stehen durch die Corona-Krise rund 60.000 Gastronomiebetriebe vor existenzbedrohenden Herausforderungen.

Das bekannte Wiener Restaurant und Generationenprojekt Vollpension bittet seine Gäste und Fans deshalb jetzt um Hilfe. Da der Großteil der Vollpension-Mitarbeiter Senioren sind, die als Risikogruppe auf keinen Fall außer Haus gehen dürfen, kommt für das Lokal auch der Corona-bedingte Umstieg auf einen Lieferdienst nicht in Frage.

„Rettet die Vollpension“ soll Mitarbeiter vor Altersarmut schützen

„95 Prozent der SeniorInnen, arbeiten bei uns geringfügig als Zusatzverdienst zur niedrigen Pension um Altersarmut zu entgehen. Kurzarbeit und AMS greifen hier leider nicht und unsere Seniors gehen bei den Corona-Maßnahmen der Regierung leer aus. Damit keine/r unserer Omas und Opas in gröbere finanzielle Schwierigkeiten kommt und die Vollpension dem Virus trotzen kann, brauchen wir deine Unterstützung“, schreibt das Lokal auf seiner Homepage.

Über Crowdfunding hofft das Unternehmen, dass sich als Social Business versteht, jetzt dringend notwendige Einnahmen zu lukrieren und seinen Mitarbeitern weitergeben zu können.

Alle Infos gibt es hier.

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