Kein PR-Gag? Wiener Restaurant serviert Schnitzel um 395 Euro

Die Spelunke in Wien hat ein Schnitzel für fast 400 Euro auf die Karte gesetzt. Zu den Zutaten zählen natürlich Blattgold und Kaviar.
Jänner 22, 2026 | Text: Redaktion | Fotos: Spelunke

In Österreich gehen ja schon die Wogen hoch, wenn ein Gastronom erklärt, warum sein Wiener Schnitzel 23 Euro kostet. Was passiert, wenn ein Gasthaus sein Schnitzel mit 23-karätigem Blattgold serviert und den Preis damit in dreistellige Sphären hievt, kann man jetzt in den Medien beobachten. Spoiler: Es bringt dem Lokal nicht nur Lob ein.

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So sieht das fast 400-Euro-Schnitzel aus

In Österreich gehen ja schon die Wogen hoch, wenn ein Gastronom erklärt, warum sein Wiener Schnitzel 23 Euro kostet. Was passiert, wenn ein Gasthaus sein Schnitzel mit 23-karätigem Blattgold serviert und den Preis damit in dreistellige Sphären hievt, kann man jetzt in den Medien beobachten. Spoiler: Es bringt dem Lokal nicht nur Lob ein.

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So sieht das fast 400-Euro-Schnitzel aus

Die Spelunke im 2. Wiener Bezirk nennt die neue Kreation „Kaiser Franz“. Das Schnitzel besteht aus Wagyu-Filet und wird mit Blattgold, einem eigens entwickelten Zitronenparfum und Kaviar verfeinert. Bei den Beilagen – Preiselbeeren, Erdäpfel und Salatherzen, hält man sich schon eher an die Tradition. Gegessen wird das „Kaiser Franz“ zu zweit.

„Preis steht nicht im Mittelpunkt“

Laut Aussendung des Restaurants stehe nicht der Preis, sondern das Produkt im Mittelpunkt. „Küchenchef Alexander Knelle versteht das Gericht als konsequente Weiterentwicklung klassischer Wiener Küche – ohne Bruch mit ihrer Seele“, heißt es weiter.

Und auch wenn das Gericht laut eigenen Angaben „kein kurzfristiger PR-Gag“ sei, ist die Öffentlichkeitswirkung groß: In den Sozialen Medien und den Kommentarspalten von Tageszeitungen wird bereits heftig diskutiert. Neben positiven Kommentaren muss die Spelunke auch einiges an Kritik einstecken.

Und zugegeben, ein bisschen Provokation war von Inhaber Michael Dvoracek sicherlich beabsichtigt. „Ob kulinarisches Kunstwerk oder bewusste Provokation – der Kaiser Franz ist dafür gemacht, Gespräche auszulösen“, steht in der Pressemitteilung.

Dieses Ziel wurde definitiv erreicht. Knelle wollte aber noch etwas anderes bewirken: „Uns ging es nie darum, ein teures Schnitzel zu machen, sondern ein außergewöhnlich gutes“, sagt er. Ganz ehrlich: Gold, das bekanntlich keinen eigenen Geschmack hat, wäre dafür nicht nötig gewesen.

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