Manager im Porträt – Heinrich Morio

1 Manager für 7 Sterne. Das Burj Al Arab strahlt im Schein seiner 7 Sterne und durch 1600 hervorragende Mitarbeiter. General Manager Heinrich Morio poliert beides auf Hochglanz.
November 13, 2015

Fotos: Jumeirah/Burj Al Arab, beigestellt
Fototcollage des Burj Al Arab und dessen Manager Heinrich Morio

>> Softfacts
Ihr Lieblingsgetränk? Rotwein und Wasser.
Ihr Leibgericht? Curryhuhn.
Ihr Lieblingshotel? Little Palm Island.
Was schätzen Sie an Menschen am meisten? Ehrlichkeit.
Was ist für Sie Luxus? Entspannen.
Was ist für Sie Erfolg? Happy guests and happy colleagues.
Welche gastronomische Leistung bewundern Sie am meisten? Jede, in welche alle Gäste mit zuvorkommendem und freundlichem Service verwöhnt werden.
Was bedeutet für Sie Gastlichkeit? Herzlichkeit.
Ihr Lebensmotto: Nimm es nicht zu ernst.

Vor genau 10 Jahren eröffnete das wohl spektakulärste Hotel der Welt in Dubai: Das Burj Al Arab, ein 321 Meter hoher Luxuskomplex in Form eines Segels, in dessen Atrium der Pariser Eiffelturm stehen könnte. Zählen Sie die ungewöhlichsten Dinge auf, Sie können sich sicher sein, es gibt sie im einzigen 7-Sternehotel der Welt: Helikopterservice, ein Unterwasser-Restaurant, das sich eigentlich im Erdgeschoß befindet, bis hin zu Selbstverständlichkeiten wie dem Suite-eigenen Butler, den täglich frischen Rosen und dem perfekten Service aller 1600 Angestellten.

Herr über dieses auf einer künstlich angelegten Insel liegende Refugium und das hochqualifizierte Team ist seit Dezember 2008 Heinrich Morio (49). Nach seiner Ausbildung im Vier Jahreszeiten in Hamburg zum Restaurantfachmann und einem Bakkalaureatstudium in Hospitality Management auf der Florida International University in Miami hielt sich Morio an die Worte seines Mentors: „Mein berufliches Vorbild, Gerd Pratner, hat mir nach meiner Lehre den guten Rat gegeben, nur in Luxushotels zu arbeiten. Diesen Rat habe ich immer befolgt, und aufgrund meiner vielen Jahre in der Luxushotelindustrie bin ich für meine heutige Position im Burj Al Arab gut vorbereitet.“

Worauf wenig zu entgegnen bleibt, kennt man auch nur…

Fotos: Jumeirah/Burj Al Arab, beigestellt
Fototcollage des Burj Al Arab und dessen Manager Heinrich Morio

>> Softfacts
Ihr Lieblingsgetränk? Rotwein und Wasser.
Ihr Leibgericht? Curryhuhn.
Ihr Lieblingshotel? Little Palm Island.
Was schätzen Sie an Menschen am meisten? Ehrlichkeit.
Was ist für Sie Luxus? Entspannen.
Was ist für Sie Erfolg? Happy guests and happy colleagues.
Welche gastronomische Leistung bewundern Sie am meisten? Jede, in welche alle Gäste mit zuvorkommendem und freundlichem Service verwöhnt werden.
Was bedeutet für Sie Gastlichkeit? Herzlichkeit.
Ihr Lebensmotto: Nimm es nicht zu ernst.

Vor genau 10 Jahren eröffnete das wohl spektakulärste Hotel der Welt in Dubai: Das Burj Al Arab, ein 321 Meter hoher Luxuskomplex in Form eines Segels, in dessen Atrium der Pariser Eiffelturm stehen könnte. Zählen Sie die ungewöhlichsten Dinge auf, Sie können sich sicher sein, es gibt sie im einzigen 7-Sternehotel der Welt: Helikopterservice, ein Unterwasser-Restaurant, das sich eigentlich im Erdgeschoß befindet, bis hin zu Selbstverständlichkeiten wie dem Suite-eigenen Butler, den täglich frischen Rosen und dem perfekten Service aller 1600 Angestellten.

Herr über dieses auf einer künstlich angelegten Insel liegende Refugium und das hochqualifizierte Team ist seit Dezember 2008 Heinrich Morio (49). Nach seiner Ausbildung im Vier Jahreszeiten in Hamburg zum Restaurantfachmann und einem Bakkalaureatstudium in Hospitality Management auf der Florida International University in Miami hielt sich Morio an die Worte seines Mentors: „Mein berufliches Vorbild, Gerd Pratner, hat mir nach meiner Lehre den guten Rat gegeben, nur in Luxushotels zu arbeiten. Diesen Rat habe ich immer befolgt, und aufgrund meiner vielen Jahre in der Luxushotelindustrie bin ich für meine heutige Position im Burj Al Arab gut vorbereitet.“

Worauf wenig zu entgegnen bleibt, kennt man auch nur Teile aus seiner Vita: Zu Beginn seiner Karriere verschlug es ihn nach New York City ins prestigeträchtige Ritz Carlton, später in das „The Peninsula Beverly Hills“, und nach weiteren Aufenthalten in Amerika und auf Mauritius wurde er bereits …

>> Hardfacts
Wie viele Zimmer gibt es in Ihrem Hotel? Das Haus verfügt nur über Suiten, und zwar über 202 Duplex Suiten, die zwischen 175 und 900 Quadratmeter groß sind.
Wie gestalten sich die Zimmer­preise? Das kommt auf die Suite an. Die preisgünstigste Kategorie ist die Deluxe Suite, die pro Nacht 805 Euro kostet. Für die exklusive Royal Suite muss man etwa 4920 Euro bezahlen.
Wie hoch ist die Auslastung? Im Jahr 2008 hatten wir eine 76%-ige Auslastung.
Wie groß ist das Team in Ihrem Haus? Ich habe 1600 Kollegen, ohne deren Kompetenz ich nicht in der Lage wäre, das Hotel in dieser Weise zu führen.
Ihr Hotel bietet wie viele Restaurants? Insgesamt finden sich 8 Restaurants im Burj Al Arab, die alle unterschiedliche Küchen von der klassischen, arabischen Cuisine bis hin zu mediterranen Gaumenfreuden anbieten.
Wird es unter Ihrer Führung große Veränderungen geben? Wir erarbeiten neue Konzepte für den gesamten Restaurantbereich, das Assawan Spa und unsere Suiten. Der Stil des Hotels bleibt unverändert, aber wir werden uns zukünftigen Trends anpassen.

… mit 35 Jahren zum General Manager des One&Only Ocean Clubs auf den Bahamas. So lernte Morio auf dem Weg nach oben nicht nur alle Spielregeln der Luxushotellerie kennen, sondern auch die Herausforderung, sich in einem neuen Land und einer neuen Kultur zurechtzufinden. „Für mich war es immer spannend, überall neue Dinge zu entdecken und neue Freundschaften zu schließen“, meint der seit 20 Jahren glücklich Verheiratete, dessen Sohn in Florida und dessen Tochter auf den Bahamas geboren wurde. Das Wichtigste in jedem Land und in jedem Job sei allerdings, immer eine gewisse Routine einkehren zu lassen, „insbesondere die Routine, Unerwartetes zu machen“.

Die Auslandserfahrungen haben Morio eine gewisse Reife gebracht. Die gilt als Voraussetzung für die Position als General Manager im luxuriösesten Hotel der Welt, und die hätte er vor 10 Jahren noch nicht gehabt. „Als Hotelier muss man in der Lage sein, mehrere Hüte zur selben Zeit zu tragen. Flexibilität ist absolute Voraussetzung. Einerseits ist man Gastgeber, der international präsent sein sollte, und im gleichen Moment ist man Geschäftsmann, der gewinnbringend wirtschaften muss.“ Dass dieser Spagat gelingt, liegt, da ist sich Morio sicher, an seinem gut eingespielten Team, das aber auch verlangt, geführt und motiviert zu werden. „Gute Führung bedeutet, dass man erstens immer für sein Team zur Verfügung steht und zweitens ehrlich gegenüber dem Team ist, drittens alle Dinge – auch unwichtige – kommuniziert, viertens eine klare Richtung vorgibt und last, but not least, versteht, sein Team zu motivieren, Ziele mit entsprechender Bereitschaft zu verfolgen.“

Genau hier sieht Morio seine menschlichen Führungstärken: in seiner Leidenschaft für den Job und in seinem Optimismus. „Wer Begeisterung mit Passion verbindet und immer in der Lage ist, positiv zu denken, der wird die ganze Mannschaft damit anstecken. Denn der Fisch fängt immer am Kopf an zu riechen, ob gut oder schlecht.“

Kontakt
Burj Al Arab
Jumeirah Beach Road
PO Box 74147, Dubai, UAE
Heinrich.Morio@jumeirah.com


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