Der Weg zu Top-Mitarbeitern

Diese Serie möchte Ihnen Tipps geben, wie sie die idealen Mitarbeiter finden und auch halten können.
November 13, 2015

ein Herr und drei Damen besprechen den Plan der Abendgestaltung, alle tragen weiße Hemden a die Mitarbeiter das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind, ist es besonders wichtig, qualifizierte und leistungsorientierte Personen zu finden und in weiterer Folge auch zu halten. Um Topleute nicht an die Konkurrenz zu verlieren, muss diesen auch einiges geboten werden, denn nur zufriedene Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter. Unzufriedene Mitarbeiter erbringen keine guten Leistungen und vergraulen die Gäste. Wie man sein optimales „Dream Team“ zusammenstellt, soll diese Serie aufzeigen. Hier erfahren Sie wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Auswahltechnik optimieren und sich als Arbeitgeber attraktiver für Bewerber machen können.

Im ersten Teil dieser Serie wiesen wir darauf hin, wie viel Zeit und Mühe man sparen kann, wenn man sich gleich an Profis wendet und ein Inserat schaltet! Natürlich ist es dabei von entscheidender Bedeutung, sich an kompetente Fachleute zu wenden: Rolling Pin – Jobs & Business hat nicht nur ein großes Renommee aufzuweisen, sondern kann auch mit knallharten Fakten aufwarten. Sämtliche Stellenpositionen erscheinen in gedruckter Form mit einer Auflage von durchschnittlich 25.000 Stück pro Ausgabe, und das Internetportal www.rollingpin.at wird monatlich von rund 60.000 Personen besucht, die weit über 700.000 Seiten aufrufen. So konnte Rolling Pin – Jobs & Business den Betrieben im Jahr 2005 mehr als 65.000 Bewerbungen zukommen lassen!

Mitarbeiter als Headhunter

Als Ergänzung zu der professionellen Mitarbeitersuche bestehen mehrere Möglichkeiten, sich selbst aktiv an der Suche zu beteiligen. Einige davon wurden bereits in der letzten Ausgabe angeführt. Eine weitere, durchaus nicht zu unterschätzende Methode ist der Einsatz der bereits bestehenden Mitarbeiter als „Headhunter“. Dieses Engagement geht deutlich über die von Mitarbeitern lancierte Mundpropaganda hinaus, wie wir sie beim letzten Mal beschrieben haben. Halten Sie Ihre Leute an, ihre künftigen Kollegen selbst zu „organisieren“ – und zwar nicht nur im Freundes- und Bekanntenkreis, sondern durch aktive Suche auch unter Fremden.
Dies kann etwa durch einen Aushang am berühmten Schwarzen Brett erfolgen. Sie setzen wie in einem Inserat die Anforderungen an den künftigen Mitarbeiter präzise fest und fordern Ihre Leute auf, Kandidaten mit der entsprechenden Qualifikation ausfindig zu machen. Besser noch als ein Anschlag am Schwarzen Brett sind regelmäßige Team-Meetings, bei denen die bestehenden Mitarbeiter zur Personalsuche angehalten werden – am besten schon im Vorfeld, wenn noch kein dringender Personalbedarf gegeben ist. So kann man sich ein Reservoir an fähigen Leuten schaffen, auf die man zurückkommt, wenn man jemanden braucht.
Im Gegenzug verheißen Sie Ihren Mitarbeitern eine Belohnung für jenen Kandidaten, den Sie nach einer gewissen Probezeit einstellen. Wie hoch diese ist, bleibt Ihnen überlassen – 20 Prozent des künftigen Bruttojahresgehaltes, wie es bei professionellen Headhunter-Agenturen üblich ist, werden Sie wohl nicht zahlen wollen, eine Prämie zwischen hundert und fünfhundert Euro scheint aber durchaus angemessen. Besser noch wären aber Belohnungen in Form von Naturalleistungen – zum Beispiel Gourmetreisen. Diese käme nicht nur dem Mitarbeiter zugute, sondern auch dem Betrieb, da sich der Mitarbeiter weiterbilden kann!

Mitarbeiter als „Headhunter“ haben zudem den entscheidenden Vorteil, dass sie sich hüten werden, jemanden zu empfehlen, den sie selber nicht für qualifiziert genug halten. Letztendlich ist es einerseits sehr peinlich, jemanden heranzukarren, der sich früher oder später als unfähig erweist – und andererseits tun sich bestehende Mitarbeiter ja wahrlich nichts Gutes, wenn sie eine „Pflaume“ künftig als Kollegen „ertragen“ müssen…
Durchaus sinnvoll erscheint es auch, eine Datei von ehemaligen Mitarbeitern anzulegen. Wenn einen Mitarbeiter verlassen, mit denen man eigentlich ganz zufrieden war, so verliert man diese für gewöhnlich recht rasch aus den Augen. Legen Sie eine Datei an, in der Sie diese Namen archivieren und melden Sie sich bei diesen, wenn Sie gerade wieder einmal jemanden in der entsprechenden Position suchen. Vielleicht befindet sich unter diesen Namen jemand, der gerade auf Jobsuche ist. Wenn Sie mehrere Leute suchen, so können Sie auch ein Reunions-Treffen in Ihrem Hause veranstalten. Dies bietet die Gelegenheit, mit vielen Ihrer ehemaligen Mitarbeiter an einem Abend ins Gespräch zu kommen – und vielleicht sogar mit dem einen oder anderen ein neues Arbeitsverhältnis anzubahnen.
Einen besonders originellen Weg zur Mitarbeiterakquisition hat man im Hotel „Übergossene Alm“ in Dienten am Hochkönig im schönen Salzburg eingeschlagen: Damit es kein Sprung ins kalte Wasser wird, bietet man Interessenten an, um den Schnäppchenpreis von Ä 9,- einen kleinen Schnupperurlaub zu erleben und sich ihren potenziellen Arbeitsplatz in Ruhe und ganz aus der Nähe anzusehen (Herr Burgschwaiger, www.uebergossenealm.at, bewerbung@uebergossenealm.at).

Kreative Suche nach Lehrlingen

Eine hervorragende Gelegenheit, um vor allem junge Mitarbeiter zu finden, sind die „Jobtage“, die Rolling Pin in Zusammenarbeit mit Hogast am 4. April auf der „Alles für den Gast Wien“ und am 19. September auf der „Fafga“ in Innsbruck veranstaltet. Diese dienen als Plattform, in der Dienstgeber und Stellensuchende – darunter auch Lehrplatzsuchende und Schülergruppen – einander treffen können. Jobanbieter können sich für einen Stand bereits jetzt bei Frau Rohrmoser unter rohrmoser@hogast.at anmelden.
Um zu motivierten und leistungsbereiten Azubis zu gelangen, gibt es ein paar zusätzliche Tricks, die durchaus originell sind. Eine noch nicht sehr weit verbreitete, aber nichtsdestotrotz effiziente Methode ist die Schaffung eines Lehrlings- oder Azubi-Pools. Darunter versteht man Folgendes: Um sich gegen die klingenden Namen großer Hotelketten besser behaupten zu können, schließen sich zwei, drei oder vier Betriebe zusammen, um die Ausbildung eines Lehrlings im Rotationssystem zu gestalten und bestehende Synergien zu nutzen. Wenn sich etwa ein Hotel, ein Haubenrestaurant und Veranstaltungslokal zusammentun, so kann der Azubi in jeder Nische etwas lernen und in Zukunft von diesem breiten Wissen profitieren. Der Vorteil für die Lehrbetriebe: Sowohl der finanzielle als auch der organisatorische Aufwand werden geteilt!
Will man „seinen“ Azubi mit niemandem teilen, so bietet sich auch die Möglichkeit an, als Gastronom oder Hotelier in Prüfungskommissionen an regionalen Gastgewerbe- und Hotelfachschulen mitzuwirken oder wenigstens den Prüfungen beizuwohnen. Dies hat den enormen Vorteil, gleich vor Ort zu sehen, was die jungen Leute „in freier Wildbahn“ draufhaben und welche Leistungen sie in Stresssituationen erbringen. Fällt Ihnen ein Prüfling besonders positiv auf, so sitzen Sie direkt an der Quelle, um ihn als Azubi anzuwerben…
Dies gelingt aber auch nur, wenn Sie als Arbeitgeber einen guten Ruf haben und somit attraktiv für den Nachwuchs sind. Daher sei an dieser Stelle wieder darauf hingewiesen, dass es keine bessere Möglichkeit gibt, die Attraktivität Ihres Unternehmens zu steigern, als am Wettbewerb „Top-Arbeitgeber des Jahres“ von Rolling Pin – Jobs & Business teilzunehmen: Das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber des Jahres“ macht Sie für Bewerber um ein Vielfaches interessanter. Melden Sie sich kostenlos unter www.rollingpin.at an!

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