Corona-Krise: 3-Sterne-Koch klagt seine Versicherung

Einer der bekanntesten Köche der USA klagt seine Versicherung, die nicht für den Corona-bedingten Gewinnentgang aufkommen will.
April 2, 2020

 

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Thomas Keller, Mastermind hinter Sterne-Tempeln wie French Laundry in Kalifornien oder Per Se in New York, will vor Gericht einklagen, dass seine Versicherung für sämtliche Corona-bedingten Verluste aufkommt.

Keller: Es liegt an Versicherungen Millionen an Gastro-Jobs zu retten

„Die Gastronomie ist der größte private Arbeitgeber in den USA, mit mehr als 15 Millionen Angestellten und einen jährlichen Umsatz von über 1 Trillion Dollar. Versicherungen müssen jetzt das notwendige tun um Millionen an Jobs zu retten.“, erklärt der zweifache 3-Sterne-Koch Keller seine Beweggründe.

Seit dem Ausbruch globaler Krankheiten wie SARS und Ebola haben viele Versicherungen Klauseln in ihre Verträge integriert, die die Versicherungen vor dem finanziellen Schaden durch eben solche Ansprüche schützen sollen. Laut dem Anwalt des Spitzenkochs und Multigastronomen will Keller mit seiner Klage einen Präzedenzfall schaffen, der sämtliche gastronomische Unternehmer betrifft, die eine sogenannte Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen haben.

 

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung ist die Sammelbezeichnung für diejenigen Versicherungsarten der Schadenversicherung, die Versicherungsschutz für Erlöseinbußen infolge einer Betriebsunterbrechung oder Beeinträchtigung in der betrieblichen Leistungserstellung und -verwertung gewähren.

Die von Keller geklagte Hartford Fire Insurance Company nahm bisher noch nicht Stellung zur Klage.

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