Österreich: Das sind die neuen Wirtschaftshilfen

Die Obergrenzen bei Direktzuschüssen und Verlustersatz wurden angehoben, für betriebliches Testen gibt es zehn Euro pro Test.
Feber 17, 2021 | Fotos: BKA/Christopher Dunker

Hunderte Unternehmen in Österreich haben die Rahmen der Zuschüsse schon ausgeschöpft. Gerade die Gastronomie und der Tourismus sind stark betroffen, da die Schließungen ja bis mindestens Ostern verlängert wurden. Der Deckel lag bei Direktzuschüssen bisher bei 800.000 Euro. Jetzt wurde er auf 1,8 Millionen angehoben, wie Finanzminister Gernot Blümel bei der wöchentlichen Pressekonferenz zum Arbeitsmarkt und der Wirtschaftslage am Dienstag bekannt gab.

Christopher Dunker
Margarete Schramböck, Bundesminister Gernot Blümel und Bundesminister Martin Kocher gaben neue Wirtschaftshilfen bekannt

 

Hunderte Unternehmen in Österreich haben die Rahmen der Zuschüsse schon ausgeschöpft. Gerade die Gastronomie und der Tourismus sind stark betroffen, da die Schließungen ja bis mindestens Ostern verlängert wurden. Der Deckel lag bei Direktzuschüssen bisher bei 800.000 Euro. Jetzt wurde er auf 1,8 Millionen angehoben, wie Finanzminister Gernot Blümel bei der wöchentlichen Pressekonferenz zum Arbeitsmarkt und der Wirtschaftslage am Dienstag bekannt gab.

Christopher Dunker
Margarete Schramböck, Bundesminister Gernot Blümel und Bundesminister Martin Kocher gaben neue Wirtschaftshilfen bekannt

Auch die Obergrenze für den Verlustersatz wurde angehoben: von drei auf zehn Millionen Euro. Ab sofort ist online auch ein Ausfallsbonus beantragbar, der bis zu 30 Prozent des Umsatzes oder maximal 60.000 Euro betragen wird. Dafür sind insgesamt eine Milliarde Euro vorgesehen.

Wirtschaftshilfe nun auch für „indirekt betroffene Betriebe“

Auch für indirekt betroffene Betriebe wird es nun einen Umsatzersatz für die Monate November und Dezember 2020 geben. Voraussetzung dafür ist ein Umsatzzusammenhang von mindestens 50 Prozent mit einem oder mehreren wegen des Lockdowns geschlossenen Betrieben und ein Umsatzeinbruch von zumindest 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ersatzrate ist dieselbe wie beim Umsatzersatz für direkt betroffene Betriebe, also 30 Prozent.

10 Euro für jeden Test

Die Teststrategie der Bundesregierung wird nun auch auf Betriebe ausgeweitet. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck erklärte, wie das betriebliche Testen finanziert werden soll. Für jeden durchgeführten Test erhalten Unternehmen 10 Euro. Dabei können Firmen nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Angehörige von Mitarbeitern und Kunden testen. Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern müssen ihre Ergebnisse in der AGES Datenbank melden. Online kann man sich dazu im Vorfeld registrieren.

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