„Omas Food“ ist wieder sexy

Wenn man gefühlt drei Kilo schwerer ist, die Hose am Bund kneift und man trotzdem noch an den letzten Bissen denkt, dann weiß man: Man war gerade richtig gut bei Oma essen. Warum gerade traditionelle Gerichte aus Omas Küche wieder total im Trend sind und wie die Gastro daraus jetzt wieder ein echtes Signature-Erlebnis macht.
Feber 2, 2026 | Text: Redaktion | Fotos: Shutterstock, beigestellt

Warum Omas Küche gerade so beliebt ist 

Bei Oma schmeckt es am besten – darin sind sich wohl die meisten einig. Ob Krautrouladen, Wiener Schnitzel, Kartoffelpuffer oder Apfelstrudel – Omas Klassiker sind für viele die absoluten Lieblinge. Kein Wunder also, dass die Gastronomie gerade genau diese Wohlfühlgerichte zurück auf die Karte holt, nur besser gemacht, schöner präsentiert und als Signature Dish serviert. Denn was früher als „Hausmannskost“ galt, ist heute für viele der ultimative Luxus.

Warum Omas Küche gerade so beliebt ist 

Bei Oma schmeckt es am besten – darin sind sich wohl die meisten einig. Ob Krautrouladen, Wiener Schnitzel, Kartoffelpuffer oder Apfelstrudel – Omas Klassiker sind für viele die absoluten Lieblinge. Kein Wunder also, dass die Gastronomie gerade genau diese Wohlfühlgerichte zurück auf die Karte holt, nur besser gemacht, schöner präsentiert und als Signature Dish serviert. Denn was früher als „Hausmannskost“ galt, ist heute für viele der ultimative Luxus.

Foto von Wiener Schnitzel

Die Gastro macht daraus Signature statt Kantine

Dass Omas Küche gerade ein Comeback feiert, ist kein Zufall, sondern ein ziemlich logischer Reflex. In Zeiten von Dauer-Hype, Konzept-Overload und Fine-Dining-Ermüdung wächst die Sehnsucht nach etwas Verlässlichem: nach Wärme und Komfort. 

Ein Beispiel: Spitzenkoch Bertl Seebacher, der im Restaurant Kraftwerk bei Frankfurt nach Jahren zwischen Hummer, Wettbewerbsküche und internationalem Fine Dining bewusst den Rückwärtsgang eingelegt hat – zurück zu Krautrouladen, Wiener Schnitzel und Spätzle. Ausgelöst durch eine Erinnerung an die Gerichte seiner Mutter, wurde aus dem Reboot ein Statement: Essen darf wieder Heimat sein. Genau darin liegt der Nerv der Zeit. 

Dazu kommt ein neues Bewusstsein für Wert und Wirkung: Wer heute essen geht, will satt, zufrieden und mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass es sich gelohnt hat. Und die Hausmannskost liefert genau das. 

Die Zukunft schmeckt nach Vergangenheit

Und genau deshalb schmeckt die Zukunft nach Vergangenheit. Während draußen der nächste Food-Hype schon wieder anrollt, setzen immer mehr Betriebe auf etwas, das nie aus der Mode kommt: Vertrautheit, Handwerk und ein Stückchen Oma-Liebe auf dem Teller. Omas Küche ist dabei keine Retro-Nummer, sondern ein Signature-Statement: sauber gekocht, besser erzählt, clever ins Heute übersetzt. Am Schluss sind wir uns dann dennoch vermutlich alle einig: Bei der eigenen Oma schmeckt es dann doch noch am besten und die Wahrscheinlichkeit eines “Foodkomas” am höchsten.

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