Panarum: Die neue Liga italienischer Feinkost
Wenn Giuseppe Didomenico über Essen spricht, klingt das fast wie Musik. Es geht um Texturen, Temperaturen, Geduld – aber vor allem um Identität. Mit seinem neuen Projekt Panarum will der gebürtige Süditaliener nichts weniger, als Österreichs Kühlhäuser und Küchen mit den besten Zutaten Italiens füllen. Keine Industrieware, kein Nostalgie-Kitsch – sondern echtes Handwerk, das schmeckt, fühlt und riecht wie Italien.

Wenn Giuseppe Didomenico über Essen spricht, klingt das fast wie Musik. Es geht um Texturen, Temperaturen, Geduld – aber vor allem um Identität. Mit seinem neuen Projekt Panarum will der gebürtige Süditaliener nichts weniger, als Österreichs Kühlhäuser und Küchen mit den besten Zutaten Italiens füllen. Keine Industrieware, kein Nostalgie-Kitsch – sondern echtes Handwerk, das schmeckt, fühlt und riecht wie Italien.

„Ich wollte das, womit ich aufgewachsen bin, wieder auf den Teller bringen“, sagt Didomenico. „Nicht nur für mich, sondern für Köche, die verstehen, dass gute Produkte nicht laut sind – sondern auch Haltung haben.“
15 Produzenten, 1000 Geschichten
PANARUM vereint aktuell 15 kleine Produzenten von Bronte bis Modena – jede Manufaktur mit eigenem Charakter, eigener Handschrift. Da sind intensiv-nussige Pistazien aus Sizilien, goldene Pasta aus alten Getreidesorten und dickflüssiger Aceto Balsamico Tradizionale, der über 25 Jahre Zeit zum Reifen bekommt. Dazu kommen Schokolade aus Modica, Meeräschen-Bottarga, Granatapfel- und Kaktusfeigenessige – seltene Spezialitäten, die bisher kaum ihren Weg nach Österreich gefunden haben.
„Unsere Produzenten haben keine Hochglanz-Websites und keine Messehallen-Stände. Dafür haben sie Demut, Können und Geschichten, die du bei jedem Bissen schmeckst“, sagt Didomenico. Und nur darum soll es am Ende gehen.
Produkt-Launch mit Steirereck-Backup
Zum Launch lud Panarum jetzt ins Steirereck – Österreichs kulinarisches Epizentrum. Gastgeber Heinz Reitbauer und Küchenchef Michael Bauböck servierten Gerichte, die Italiens Produkt-DNA auf seine minimalistische Handschrift trafen: gegrillter Bittersalat mit Aceto Balsamico Tradizionale di Modena, glacierter Stör mit Mango und Holzkohle – Gerichte, die das Credo des Abends auf den Punkt brachten: kleine Zutaten, große Wirkung. Zwischen Produzenten aus der Emilia-Romagna und Sommeliers aus Wien wurde an diesem Nachmittag klar: Panarum ist kein weiterer Importeur. Es ist eine Bühne für kompromisslose Qualität.
Der Geschmack von Haltung
Didomenico setzt auf Gastronomen, die ihre Produkte nicht nur kaufen, sondern verstehen. Panarum beliefert ausschließlich die professionelle Gastronomie, Hotellerie und spezialisierte Feinkosthändler. Der Fokus: kleine Chargen, klare Herkunft, keine Kompromisse. „Wir wachsen langsam, aber bewusst“, sagt der Gründer. „Neue Regionen, neue Produzenten – ja. Aber nur, wenn sie passen. Erfolg heißt für uns nicht Quantität, sondern Treue zur Idee.“
Und genau das könnte der Grund sein, warum Panarum das Potenzial hat, Österreichs Feinkostkultur nachhaltig zu verändern. Denn am Ende geht es nicht nur um den Geschmack Italiens – sondern um den Wert, den gute Produkte wieder bekommen sollten.



