Der Storyteller

Der Macher hinter den 25hours-Hotels: Christoph Hoffmann über seine Vision.
September 22, 2015

Christoph Hoffmann
Hamburg, Zürich, Köln, Düsseldorf, Barcelona und München dürfen sich bis 2018 auf neue 25hours Hotels freuen. Langeweile kommt bei Ihnen da aktuell kaum auf, oder?
Christoph Hoffmann: Wir haben derzeit so viele Projekte wie noch nie, daher sind die nächsten beiden Jahre etwas stramm. Es fehlt gerade leider die Zeit zur richtigen Erholung. Natürlich müsste man Dinge abgeben und delegieren, aber ich kann das noch sehr schlecht. Das ist vielleicht aktuell mein Dilemma. Unser Unternehmen war ja anfangs überschaubar, das hat sich mittlerweile geändert. Ich bin eigentlich in einem ständigen Lernprozess. Auch beim Thema E-Mail. Als Old-School-Veteran versuche ich eben, so schnell wie möglich zu antworten. Das kann aber bei 80 ungelesenen Mails in der Früh gleich zu einer stundenlangen Aufgabe werden.

Aber man hat doch immer wieder den Eindruck, als wären Sie der glücklichste Hotelier der Welt.
Hoffmann: Ich habe wirklich etwas gefunden, was mir tiefste Befriedigung verschafft. Man könnte sagen, ich bin fast besessen. Was gibt es in der Hotellerie Schöneres, als seine Firma zu haben, mit der man spannende Hotels erschaffen kann, und aktuell für sieben Hotels plus sechs weitere verantwortlich zu sein? Dazu auch Kreativität mit einbringen zu können. Mitzuerleben, wie die Hotels nach den Openings aussehen und welche Netzwerke man geknüpft hat, das macht alles große Freude. Es klingt vielleicht etwas spirituell, aber…

Christoph Hoffmann
Hamburg, Zürich, Köln, Düsseldorf, Barcelona und München dürfen sich bis 2018 auf neue 25hours Hotels freuen. Langeweile kommt bei Ihnen da aktuell kaum auf, oder?
Christoph Hoffmann: Wir haben derzeit so viele Projekte wie noch nie, daher sind die nächsten beiden Jahre etwas stramm. Es fehlt gerade leider die Zeit zur richtigen Erholung. Natürlich müsste man Dinge abgeben und delegieren, aber ich kann das noch sehr schlecht. Das ist vielleicht aktuell mein Dilemma. Unser Unternehmen war ja anfangs überschaubar, das hat sich mittlerweile geändert. Ich bin eigentlich in einem ständigen Lernprozess. Auch beim Thema E-Mail. Als Old-School-Veteran versuche ich eben, so schnell wie möglich zu antworten. Das kann aber bei 80 ungelesenen Mails in der Früh gleich zu einer stundenlangen Aufgabe werden.

Aber man hat doch immer wieder den Eindruck, als wären Sie der glücklichste Hotelier der Welt.
Hoffmann: Ich habe wirklich etwas gefunden, was mir tiefste Befriedigung verschafft. Man könnte sagen, ich bin fast besessen. Was gibt es in der Hotellerie Schöneres, als seine Firma zu haben, mit der man spannende Hotels erschaffen kann, und aktuell für sieben Hotels plus sechs weitere verantwortlich zu sein? Dazu auch Kreativität mit einbringen zu können. Mitzuerleben, wie die Hotels nach den Openings aussehen und welche Netzwerke man geknüpft hat, das macht alles große Freude. Es klingt vielleicht etwas spirituell, aber ich glaube daran, dass, wenn man Häuser schafft, die tiefer gehen, die eine Geschichte erzählen und Seele haben, man das auch spürt. Selbst dann, wenn man die Geschichte an sich gar nicht kennt.

Phänomen 25hours Was macht für Sie selbst das Phänomen 25hours eigentlich aus?
Hoffmann: Kurzes Beispiel: Ich war letzte Woche in unserem Hotel in Wien und da war ein Pärchen, das hat sich so laut seiner Lust hingegeben, dass wahrscheinlich das halbe Hotel nicht schlafen konnte. Die erste Viertelstunde war noch lustig, aber irgendwann auch extrem nervig. Unser General Manager bekam einige Tage danach eine Mail, in der sich ein älteres amerikanisches Ehepaar für den tollen Service und die spätnächtliche Einlage der Frau, „die wahrscheinlich den Orgasmus ihres Lebens hatte“, bedankte. Die freuten sich einfach mit ihr mit. Das ist so in etwa unsere Klientel. Offenherzig und originell. In anderen Hotels hätten wahrscheinlich bei der Rezeption die Gäste Sturm geklingelt.
Kann man Ihre Zielgruppe irgendwie definieren?
Hoffmann:Wir sprechen bei unseren Häusern gar nicht so sehr von einer Zielgruppe, sondern von einer Stilgruppe. Es geht auch nicht mehr um Alter, sondern vielmehr um Interessen und eine gewisse Lebenshaltung. Abenteuerlustig und erlebnisbegierig. Erstaunlicherweise haben wir auch viele Geschäftsreisende, die nicht nur Business machen wollen, sondern auch Spaß haben. Deswegen gibt es bei uns Bereiche wie Musik, Bar, Burger de Ville, einen Vinylraum oder ähnliches. Eine Symbiose aus Corporate und Lifestyle.

Sie machen sich unglaublich viel Arbeit bei der Ausarbeitung der Details und Entwicklung der Geschichten. Kann der durchschnittliche Gast das überhaupt erkennen?
Hoffmann: Ich glaube, dass zehn Prozent der Gäste des Hamburger Hafencity Hotels gar nicht wissen, was es mit den Tapeten in den Zimmern auf sich hat. Aber selbst wenn sie die Geschichten und Illustrationen der 25 Matrosen auf den Tapeten nicht kennen, kommt der Spirit irgendwie doch rüber. Selbst ein Businessreisender, der nur kurz eine Nacht bei uns verbringt, spürt vielleicht das etwas Mehr an Aufwand und Überlegungen, das wir betreiben. Das ist natürlich ein viel arbeitsintensiveres Modell, als das etwa Motel One betreibt, wo jedes Hotel ganz gleich aussieht. Das macht es in der Planung vielleicht einfacher, aber unser Ansatz ist ein grundlegend anderer: Wir wollen jedes Mal von vorne anfangen.

Wie ist denn die ursprüngliche Idee zu den 25hours Hotels entstanden: wie so oft aus einem weinseligen Abend heraus?
Hoffmann: Wir sind vier Gesellschafter. Neben mir Kai Hollmann, Stephan Gerhard und Ardi Goldman. Kai Hollmann hat ja auch das erste 25hours Hotel entwickelt, als wir alle noch gar nicht beisammen waren. Damals gar nicht so sehr mit dem Ziel, daraus eine Kette zu machen. Aber wir vier sind wirklich bei einem feuchtfröhlichen Abend zusammengesessen und haben uns dafür entschieden, diese Gesellschaft gemeinsam zu gründen und aus 25hours eine Marke zu machen. Das alles wurde von Anfang an aber immer aus Spaß an der Freude vorangetrieben. Nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Ich war eigentlich der Einzige von uns vieren, der eingestiegen ist, um Geld damit zu verdienen. Ich bin ja nicht nur Gesellschafter, sondern auch Geschäftsführer und die anderen drei sind reine Gesellschafter und verdienen nur dann, wenn wir auch etwas zum Ausschütten haben. Aber trotzdem war alles nie von Wachstum oder wirtschaftlichen Komponenten getrieben. Wir wollten immer organisch aus der Substanz herauswachsen und kein Geld von der Bank nehmen, sondern jedes Haus von sich heraus finanzieren. Und das ist uns bis zum heutigen Tage gelungen. Wir mussten noch zu keiner Bank gehen und ich musste noch keinen meiner Partner um Geld anschnorren und das war immer der Tatsache geschuldet, dass jedes Hotel in sich ein Erfolg war. Das macht dann gleich noch mehr Spaß.

Und Spaß muss Ihnen auch offensichtlich immer die jeweilige Location machen, bei der Sie eröffnen?
Hoffmann: Wir eröffnen nur dort, wo wir uns auch wohlfühlen, wo wir gerne sind. Wir hätten zum Beispiel noch nie in Moskau eröffnet, nur weil es da profitabel wäre, ein Haus zu haben. Man muss sich doch wiedererkennen, sich mit dem Standort identifizieren können. Wir gehen einfach davon aus, dass da, wo wir uns wohlfühlen, sich auch andere wohlfühlen. All unsere Standorte sind Gegenden, die auch nachhaltig sind. Wo Menschen auch in 30 Jahren noch gerne hingehen werden. 
25hours in Wien
Sie haben es ja eingangs schon angesprochen: sechs anstehende Openings, da muss man aber auch unternehmensintern einiges umstrukturieren?
Hoffmann: Ja. Wir haben unsere Development-Abteilungen anders aufgebaut. Wir bilden dabei sogenannte Tag-Teams: Dabei wird einem Projektkoordinator immer ein kreativer Part gegenübergestellt. Einer, der die Strippen zieht, der Netzwerke bildet und mit kreativen Instanzen Ideen spinnt. Der kreative Part bin in München, Barcelona und Zürich ich selbst. Mein Gegenüber ist Florian Kollenz. In Düsseldorf, Köln und im alten Hafenamt in Hamburg sind die Projektverantwortlichen Henning Weiß und Anne-Katrin Heitmann. Es sind also immer zwei Personen, die versuchen, sich mit dem jeweiligen Projekt zu befassen. Wir haben zusätzlich zu normalen Meetings auch noch immer die sogenannten Meilenstein-Termine. Dabei geht es um größere 25hours-Company-Themen wie Design oder Kreation. Etwa aktuell für Düsseldorf und Köln. Da versuchen wir dann immer, eine größere Runde dabeizuhaben, um Ideen zu entwickeln, Inspiration zu geben und zu überprüfen, ob wohl alles in die richtige Richtung läuft.

Läuft es beim ersten nicht-deutschsprachigen Projekt in die richtige Richtung?
Hoffmann: Barcelona läuft. Da verwandeln wir gerade ein ehemaliges Spital nach unseren Vorstellungen. Ein kleines Haus mit dann 90 Zimmern und einer spektakulären Dachterrasse. Hier sieht man sehr schön, wie wir Geschichten entwickeln. Die Story dreht sich um die fiktive Person João, die das Notizbuch seines Großvaters auf dem Dachboden findet. Und dieses Notizbuch erzählt von den Reisen des Großvaters. Dabei erlebt er Jules Verne und den Erfinder des U-Boots, findet Artefakte, aus denen er seine eigene Wunderkammer baut. Und diese Wunderkammer wird unser Hotel sein. Wir glauben, dass das in Barcelona sehr gut hinpasst, da diese Stadt immer schon das Tor zur Welt war. Barcelona hat für uns den Reiz, dass es das erste Hotel sein wird, das nicht im deutschsprachigen Raum steht. Das heißt, es wird sehr viel internationale Aufmerksamkeit erregen. Das war bei Berlin ganz ähnlich. Als wir in der Bundeshauptstadt eröffneten, haben wir mit Überraschung festgestellt, wie sehr wir danach in den USA wahrgenommen wurden. Aber auch in Großbritannien oder Asien. Der internationale Fokus war viel größer. Die Eröffnung in Barcelona ist mit Winter 2016/17 anberaumt. Auch in München wird es Winter 2016 werden. Die Hoffnung ist allerdings, dass wir es noch zum Oktoberfest schaffen.

Christoph Hoffmann Wie kann man sich denn Ihren Tagesablauf bei einem so dicht gedrängten Terminplan vorstellen?
Hoffmann: Ich fliege natürlich viel zu den Städten, in denen wir Projekte haben. Mir ist es dabei wichtig, dass ich nicht morgens rein- und abends rausfliege, sondern dass neben den Meetings auch Zeit bleibt, um in die Stadt einzutauchen. Lokale Netzwerke kennenzulernen. Die sind uns nämlich genauso wichtig wie die Zusammenarbeit mit dem Lead-Designer der jeweiligen Hotels. Wir wollen sicherstellen, dass wir mit Personen zusammenarbeiten, die eine Vielfalt ins Hotel bringen und bestenfalls auch aus der jeweiligen Stadt kommen. So treffe ich mich etwa mit Burkhard von Freyberg, um das royale Bayern zu besprechen. Oder ich bin mit Verantwortlichen der Augustiner Brauereien bis spät in die Nacht unterwegs. Nicht um Bierverträge zu verhandeln, sondern um mehr über die Historie der Augustiner Brauerei zu erfahren. Wir sehen uns dabei alte Räumlichkeiten und Reliquien an, die wir möglicherweise in einem speziellen Raum im neuen Hotel verwenden werden. Oder ich begutachte Fahrradwerkstätten der jeweiligen Bezirke, um mögliche 25hours-Fahrradwerkstätten zu entwickeln, die auch Espresso servieren. Um all diese Dinge auch verarbeiten und reflektieren zu können, bedarf es jedoch Zeit und Muse. Wenn man dann aber jedoch nur rumhockt und Sch*#ß-E-Mails beantworten muss, ist das blöd. Das Muße-Tun muss ich mir auf jeden Fall erhalten. Der ständige Griff zum iPhone ist nicht gut. Man glaubt nur, dass man fleißig ist, aber das mal abschalten und an andere Dinge denken, bringt sehr oft die schöneren Ideen hervor.

Sie haben als Thema in München Royal Bavarian genannt. Was wird das sein?
Hoffmann: Wir wollen uns dabei selbst nicht zu ernst nehmen und mit den Augen zwinkern. Die Kunst ist es, nicht zu sehr ins Disneyland abzudriften und sämtliche bayerischen Klischees zu bedienen. Es sollte schon einen kosmopolitischen Anspruch haben. Bayern hat eine Kultur, die von unterschiedlichen Ländern geprägt ist. König Ludwig hatte eine Wunderkammer, die ein Sammelsurium aus Kuriositäten aus aller Welt ist. Wir spielen dabei mit den verschiedensten Dingen. Kleinere Zimmereinheiten werden etwa als Kammern ausgeprägt. Mit Zirbelholz, sodass es extrem gemütlich sein wird. Auch der Orientexpress ist von Paris nach Istanbul über München und Wien gefahren. So können wir uns erlauben, auch hier Haya Molcho mit ihrem F&B-Konzept Neni zu integrieren. Insgesamt soll auf ironische Weise die Geschichte des royalen Bayern erzählt werden.

 

Wir unterscheiden nicht nach Ziel-, sondern nach Stilgruppen.

Christoph Hoffmann über die Firmenphilosophie

Das Neni-Konzept scheint sich ja als fixes F&B-Element der 25hours-Projekte eta-bliert zu haben? Hoffmann: Auf Haya Molcho bin ich durch das 25hours Hotel in Wien gestoßen. Da war gleich zu Beginn reine Sympathie und es menschelte ganz einfach. Wir haben uns von Anfang an sehr geschätzt. Eine tolle Frau. Fast schon eine Seelenverwandtschaft. Die Molchos sind Chaoten genauso wie wir. Das fröhliche Chaos, das im Begriff Balagan festgehalten ist, hat uns gleich verbunden. Das wurde ja auch zum Motto der Neni-Küche. Wir betreiben das Restaurant, Haya ist gemeinsam mit ihren Söhnen unser Spirit. Im Augenblick läuft es darauf hinaus, dass wir an vielen weiteren Standorten Nenis aufmachen wollen. Trotzdem möchten wir sicherstellen, dass eine gastronomische Vielfalt bestehen bleibt, geprägt durch ein paar Marken, die wir jetzt weiter ausbilden. Aber Neni wird in jedem Fall auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Und wie sieht es mit Ihrer eigenen Zukunft aus, mit der so genannten Work-Life-Balance? Hoffmann: Beim Thema Work-Life-Balance bin ich noch sehr traditionell geprägt. Nicht ganz so open-minded wie andere. Weil ich selbst für mich den Anspruch habe, dass es gar nicht so eine Balance benötigt, zwischen Arbeit und Leben. Weil für mich die Arbeit Leben ist. Ich kann da keine Grenze erkennen. Zusätzlich ist ja auch das Thema Menschen spannend. Es geht ja nicht nur darum, Situationen oder Dinge zu erleben, sondern es geht auch um den Austausch zwischen Menschen. Das ist übrigens etwas, was in der Hotellerie eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Die Lobby. Face to Face. Nicht die digitale, sondern die analoge Welt. Menschen sehnen sich mehr und mehr nach Reduktion. Und vor allem um den Austausch mit Menschen. Man muss sich nur mal überlegen, was bei der Kommunikation in den letzten zehn bis 20 Jahren passiert ist. Menschen reden ja überhaupt nicht mehr miteinander. Da sind Berührungspunkte heute extrem wichtig. Wo sie miteinander reden, flirten oder diskutieren. Unsere Hotels sollen nicht nur eine Schlafstätte sein, sondern auch ein Bereich, wo sich Menschen treffen, vergnügen oder eben andere unterschiedlichste Dinge tun. www.25hours-hotels.com Christoph Hoffmann streckt seine Fühler aus: Hinzu kommen sollen vor allem neue Standorte in angesagten europäischen Metropolen. Möglich seien ferner Resorts in beliebten Urlaubsregionen wie Ibiza, Saint-Tropez oder Zermatt. >>>HIER GEHTS ZUR INFOGRAFIK<<<

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