El Tabernero: Der Venezolaner Dazfer Subero Sequera fällt gerne auf

Nicht nur sein Outfit ist ein Hingucker, auch bei seinen Cocktail-Kreationen setzt Dazfer Subero Sequera auf außergewöhnliche Zutaten. Wie er vom Studienabbrecher zum erfolgreichen Barkeeper wurde.
März 18, 2019 | Text: Martina Grießbacher | Fotos: Rene Strasser
Dass Dazfer Subero Sequera Barkeeper geworden ist, ist schlicht und einfach Zufall gewesen. Das Gastro-Gen wurde ihm nicht in die Wiege gelegt, wie es bei vielen anderen der Branche der Fall ist. Wenn er in seinen Zwanzigern erfolgreicher studiert hätte, wäre seine Karriere wahrscheinlich ganz anders verlaufen. Doch es musste so kommen, sonst hätte der Kreativkopf niemals seine Berufung in der Welt der Cocktails und Spirituosen gefunden.
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Auf Rat seines älteren Bruders schrieb sich der Venezolaner nach Abbruch seines Studiums für einen Barkeeper-Lehrgang in der Hauptstadt Venezuelas ein. „Einer meiner Freunde hat mir einen Kurs bei der International Bartenders Association in Caracas empfohlen. Das war im Jahr 2001“, sagt Subero rückblickend. Nach Abschluss einer dreimonatigen Ausbildung begann er, auf der Karibikinsel Margarita für mehrere namhafte Hotels zu arbeiten. Und so nahm alles seinen Lauf.
Dass Dazfer Subero Sequera Barkeeper geworden ist, ist schlicht und einfach Zufall gewesen. Das Gastro-Gen wurde ihm nicht in die Wiege gelegt, wie es bei vielen anderen der Branche der Fall ist. Wenn er in seinen Zwanzigern erfolgreicher studiert hätte, wäre seine Karriere wahrscheinlich ganz anders verlaufen. Doch es musste so kommen, sonst hätte der Kreativkopf niemals seine Berufung in der Welt der Cocktails und Spirituosen gefunden.
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Auf Rat seines älteren Bruders schrieb sich der Venezolaner nach Abbruch seines Studiums für einen Barkeeper-Lehrgang in der Hauptstadt Venezuelas ein. „Einer meiner Freunde hat mir einen Kurs bei der International Bartenders Association in Caracas empfohlen. Das war im Jahr 2001“, sagt Subero rückblickend. Nach Abschluss einer dreimonatigen Ausbildung begann er, auf der Karibikinsel Margarita für mehrere namhafte Hotels zu arbeiten. Und so nahm alles seinen Lauf.

Er macht sein Ding

„Ich glaube, das, was mich am meisten an der Arbeit hinter dem Bartresen fasziniert, ist, dass man direkt mit den Reaktionen der Gäste konfrontiert ist, während man einen Drink zubereitet und wenn sie ihn dann schließlich probieren“, schildert Subero, wenn man ihn danach fragt, was er an seinem Job am meisten mag. Und auch dass er seiner kreativen Ader freien Lauf lassen und besondere Cocktails mit außergewöhnlichen Zutaten kreieren kann, ist für den heute 40-Jährigen kein Nachteil – ganz im Gegenteil, denn er arbeitet am liebsten mit Zutaten, die nicht hinter jedem 08/15-Bartresen zu finden sind. Inspiration für seine Kreationen findet er in klassischer Musik und Museen, aber auch bei Spaziergängen in der Natur.
Wettkämpfe haben mir eine neue Sicht auf die Welt gegeben.
Dazfer Subero Sequera über Cocktail-Competitions.

Ein Vorbild hat der Venezolaner nicht, denn: „Schlussendlich geht es um die Vereinigung von persönlichen Erfahrungen, Mixtechniken, Fachwissen, physikalischen und chemischen Elementen, Alchemie und übersinnlichen Wahrnehmungen, um seinen ganz eigenen Stil zu kreieren.“ Subero versucht, alle Sinne in seine Performance an Shaker und Co. einzubauen: Neben visuellen und olfaktorischen Elementen nutzt er auch Musik und besondere Tools, damit jeder Drink zum Hingucker wird.

Und er will noch mehr

Vor allem bei Wettkämpfen, an denen er schon seit Jahren regelmäßig teilnimmt, ist dieser Zugang ein entscheidender Vorteil – ein verrücktes Outfit tut dabei den Rest. „Wettkämpfe wie der IWCC nehmen in meinem Leben einen ernorm hohen Stellenwert ein, denn innerhalb solcher Rahmenbedingungen kann ich meine trinkbare Kunst gepaart mit meinem Wissen präsentieren. Solche Competitions haben mir eine neue Sicht auf die Welt gegeben und mein Können auf das nächste Level gehoben“, sagt Subero.
Seine Ziele für die Zukunft hat der Wahl-Spanier – zurzeit lebt der Barkeeper in Madrid – hochgesteckt: Seinen Stil, seine Technik und seine Leidenschaft für die Cocktail-Kunst bekannt zu machen sowie ein eigenes Lokal zu eröffnen, sind nur zwei davon. Einen Deal als weltweiter Markenbotschafter für eine Spirituosenmarke würde der 40-Jährige auch nicht ablehnen. „Ich möchte auch etwas für Nachwuchskräfte der Branche tun und würde mein Wissen und meine Erfahrungen gerne mit jungen Menschen teilen“, fügt Subero hinzu.
Auf die Frage, ob er seinen Weg noch mal genau so gehen würde, sagt der Venezolaner: „Ja, definitiv! Ich liebe es, immer unter Menschen zu sein, und deswegen ist ein Job in der Gastronomie perfekt für mich.“ Der Zufall hat Dazfer Subero Sequera also genau richtig mitgespielt. Oder war es vielleicht doch Schicksal?

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