Hygiene geht an die Wäsche

Selbst waschen oder mieten? Bei Betriebsplanung, Umbau oder Umstrukturierung taucht diese Frage unweigerlich auf. Wir haben die saubersten Argumente.
November 13, 2015

Fotos: Shutterstock, Werner Krug

eine Waschmaschinenöffnung mit Weisswäsche Hygiene und Service sind die Visitenkarten jedes Gastronomiebetriebs. Für den Gast zählt der erste Eindruck – blitzende Fenster, glänzende Böden, gepflegte Teppiche, ein hygienisch sauberes Bad und natürlich das Erscheinungsbild der Wäsche beeinflussen das Wohlbefinden des Gastes. Saubere, frisch riechende Handtücher und Bettwäsche geben ihm das Gefühl, geborgen und daheim zu sein, und tragen dazu bei, dass er gerne wiederkommt. Was ist nun die beste Methode, um eine hygienisch saubere Wäsche zu gewährleisten? Soll es heißen: „Ab in die Waschküche“? Oder ist es rentabler, den Wäschejob in die Hände einer Mietfirma zu legen?
Eines steht fest, von einer rein wirtschaftlichen Seite lässt sich das Thema nicht betrachten. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die Anzahl der erforderlichen Mitarbeiter, das Wäschekontingent, die Anschaffungs- und laufenden Kosten sowie die räumlichen Gegebenheiten des Betriebs sind zu überprüfen. Wie sieht aber das Pro und Contra von Hauswäsche vs. Mietwäscherei im direkten Vergleich aus?
Hygiene Sowohl Eigen- als auch Mietwäsche entsprechen höchsten hygienischen Anforderungen. Mietwäsche scheint durchdie Plastikverpackung der Wäsche zuerst im Vorteil, dieser relativiert sich jedoch schnell, wenn man die Kontaminierung der Wäsche durch die Hände des Hauspersonals berücksichtigt. Auch in puncto Qualität der Waschmittel…

Fotos: Shutterstock, Werner Krug

eine Waschmaschinenöffnung mit Weisswäsche Hygiene und Service sind die Visitenkarten jedes Gastronomiebetriebs. Für den Gast zählt der erste Eindruck – blitzende Fenster, glänzende Böden, gepflegte Teppiche, ein hygienisch sauberes Bad und natürlich das Erscheinungsbild der Wäsche beeinflussen das Wohlbefinden des Gastes. Saubere, frisch riechende Handtücher und Bettwäsche geben ihm das Gefühl, geborgen und daheim zu sein, und tragen dazu bei, dass er gerne wiederkommt. Was ist nun die beste Methode, um eine hygienisch saubere Wäsche zu gewährleisten? Soll es heißen: „Ab in die Waschküche“? Oder ist es rentabler, den Wäschejob in die Hände einer Mietfirma zu legen?
Eines steht fest, von einer rein wirtschaftlichen Seite lässt sich das Thema nicht betrachten. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die Anzahl der erforderlichen Mitarbeiter, das Wäschekontingent, die Anschaffungs- und laufenden Kosten sowie die räumlichen Gegebenheiten des Betriebs sind zu überprüfen. Wie sieht aber das Pro und Contra von Hauswäsche vs. Mietwäscherei im direkten Vergleich aus?
Hygiene Sowohl Eigen- als auch Mietwäsche entsprechen höchsten hygienischen Anforderungen. Mietwäsche scheint durchdie Plastikverpackung der Wäsche zuerst im Vorteil, dieser relativiert sich jedoch schnell, wenn man die Kontaminierung der Wäsche durch die Hände des Hauspersonals berücksichtigt. Auch in puncto Qualität der Waschmittel herrscht Gleichstand, da die auf dem Markt befindlichen Waschmittel so gut wie alle Verschmutzungen beseitigen können und demnach eine chemische Reinigung unnötig machen. Dies wiederum freut die Umwelt, ein Punkt für die Hauswäsche.

Logistik
Prinzipiell herrscht ein Unterschied zwischen Stadt und Land. Durch die meist kurze Aufenthaltsdauer der Gäste in der Stadthotellerie werden hier vermehrt externe Wäschereien mit der Reinigung der textilen Einrichtung beauftragt. In der Ferienhotellerie, die eher in ländlichen Gegenden angesiedelt ist, überwiegt die Hauswäsche. Der Grund: Betriebe, die in höheren Lagen liegen, sind durch Mietwäscheanbieter oft schwierig bis gar nicht zu erreichen. Hier bieten hauseigene Wäschereien besser die Möglichkeit, kurzfristig auf anfallende Wäsche zu reagieren. Eine derartige Unabhängigkeit ist durch Mietwäscheunternehmen meist nicht gegeben. Schlechtwetterlagen können selbst dem flexibelsten Mietwäscheanbietern einen Strich durch die Rechnung machen, liegt der Betrieb in einer gebirgigen Region, kann es schon mal zur Unzustellbarkeit kommen.

Ein Herr steht vor zwei Waschmaschinen Umwelt
Die Umweltbelastung stellt vor allem in der Frage der Betriebshygiene einen wichtigen und wesentlichen Punkt zur Entscheidungshilfe dar. Große Hotelkomplexe mit 400 bis 600 Betten haben oft mehrere Maschinen, die an 6 Tagen die Woche 6 bis 8 Stunden im Einsatz sind. Hier können Betriebe mit Weitblick und Engagement punkten. Durch die Wahl von weniger ­aggressiven Waschmitteln kann das Hauspersonal einen entscheidenden Schritt in Richtung Umweltschonung setzen. Problematischer ist es hier schon bei den Mietfirmen. Der Co2-Ausstoß, der durch die Lastwagen verursacht wird, die tagtäglich Wäsche von A nach B zustellen, schadet Umwelt und Klima und bedeutet einen fetten Minuspunkt auf dem Konto der Mietwäsche.

Zeit und Geld
Sauberkeit und Hygiene gelten als wesentlicher Kostentreiber im Betrieb. Das Plus der Mietwäscheanbieter ist, dass die Automatisierung ihrer Arbeitsabläufe eine günstige Preiskalkulation möglich macht. Maschinen für die Eigenwäsche haben trotz ihrer Lebensdauer von 25.000 bis 30.000 Waschgängen, das sind 10 bis 20 Jahre (natürlich stets von einer fachgemäßen Handhabung ausgehend), einen Nachteil, sie brauchen Platz. Platz, der – entscheidet man sich für Mietwäsche – anderweitig genutzt werden kann. Was das Personal betrifft, nutzen viele Betriebe mit Hauswäsche ihre Ressourcen optimal (z. B. vormittags Zimmerreinigung, nachmittags bügeln). Problematisch wird der Zeitfaktor bei Mietwäsche, wenn ein Gästeansturm auf Bereiche wie Sauna oder Solarium erfolgt, der eine sofortige Bereitstellung bzw. Reinigung der Frotteewäsche erforderlich macht.

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