Zündende Ideen für Umsatz ohne Rauchen

Vielversprechende Strategien, wie Sie Ihrem Lokal trotz Rauchverbots einen Umsatzschub verpassen können.
November 13, 2015

Ein älterer Herr im Anzug geniesst seine Zigarre Fakt ist: Der Großteil der Gastronomen klagt über die neuen gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz. Unsicherheit und Ängste vor ausbleibenden Gästen machen sich breit – vor allem kleine Gastronomen fühlen sich jetzt in ihrer Existenz bedroht. Aber muss mit den Glimmstängeln auch zwingend der Umsatz dahin sein? „Ganz im Gegenteil“, sagt Walter Hiel. Der Münchner Innenstadtgastronom hat als Reaktion auf das in Deutschland am 1. Jänner 2008 in Kraft getretene Gesundheitsschutzgesetz einen stylischen Smokers-Club eröffnet. Lounge-Ambiente, entspannter Sound, kleine Gerichte, Bier und Cocktails – allein in München folgten bislang mehr als 200 Lokale diesem Trend, mit dem sich die neue Verordnung geschickt umgehen lässt.
Immer mehr dagegen sehen in diesem Gesetz Potenzial für gezielte Marketing- und Werbeideen. „Vitamin statt Nikotin“ lautet zum Beispiel die Devise von Ramada Hotels. Statt Aschenbechern wurden hier quer durchs Haus Obstkörbe verteilt, die bei den Gästen sehr positiv angenommen werden. Dennoch – Raucher wollen rauchen, also sollte man ihnen auch das passende Ambiente dazu bieten. Ideal sind eigene Räumlichkeiten, wenn möglich mit einer eigenen Bar. Wichtig ist, dass sich stets ein Servicemitarbeiter um die Smoker’s Lounge kümmert – Raucher dürfen sich auf keinen Fall ausgegrenzt fühlen. Längst setzen auch österreichische Hotels und Gastronomiebetriebe auf die Raucher-Lounge. Und das, obwohl…

Ein älterer Herr im Anzug geniesst seine Zigarre Fakt ist: Der Großteil der Gastronomen klagt über die neuen gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz. Unsicherheit und Ängste vor ausbleibenden Gästen machen sich breit – vor allem kleine Gastronomen fühlen sich jetzt in ihrer Existenz bedroht. Aber muss mit den Glimmstängeln auch zwingend der Umsatz dahin sein? „Ganz im Gegenteil“, sagt Walter Hiel. Der Münchner Innenstadtgastronom hat als Reaktion auf das in Deutschland am 1. Jänner 2008 in Kraft getretene Gesundheitsschutzgesetz einen stylischen Smokers-Club eröffnet. Lounge-Ambiente, entspannter Sound, kleine Gerichte, Bier und Cocktails – allein in München folgten bislang mehr als 200 Lokale diesem Trend, mit dem sich die neue Verordnung geschickt umgehen lässt.
Immer mehr dagegen sehen in diesem Gesetz Potenzial für gezielte Marketing- und Werbeideen. „Vitamin statt Nikotin“ lautet zum Beispiel die Devise von Ramada Hotels. Statt Aschenbechern wurden hier quer durchs Haus Obstkörbe verteilt, die bei den Gästen sehr positiv angenommen werden. Dennoch – Raucher wollen rauchen, also sollte man ihnen auch das passende Ambiente dazu bieten. Ideal sind eigene Räumlichkeiten, wenn möglich mit einer eigenen Bar. Wichtig ist, dass sich stets ein Servicemitarbeiter um die Smoker’s Lounge kümmert – Raucher dürfen sich auf keinen Fall ausgegrenzt fühlen. Längst setzen auch österreichische Hotels und Gastronomiebetriebe auf die Raucher-Lounge. Und das, obwohl man sich in der Alpenrepublik erst jüngst zu einem teilweisen Nichtrauchergesetz ab 2009 durchringen konnte. Beispiele sind das Schloss Fuschl, das Interalpen Hotel Tyrol, das Sheraton Dornbirn oder auch das Vila Vita Pannonia, die allesamt mit einer gediegenen Bar und einer beeindruckenden Auswahl an Zigarren hervorstechen. Traditionshäuser wie Davidoff forcieren und unterstützen diese Projekte. So setzt auch das Weinromantikhotel Richtershof in Mühlheim an der Mosel auf eine Davidoff-Lounge mit mehr als 30 Premiumzigarren, darunter auch ausgewählte Stücke für Damen. Es funktioniert aber auch mit ganz einfach Tricks: Seminarkaffeepausen kann man zum Beispiel elegant ins Freie, auf Terrassen oder in den Innenhof verlegen und sie zu einem geselligen, gemütlichen Rauchertreff machen, bei dem auch das eine oder andere Geschäft besprochen werden kann. Bieten Sie Ihren rauchenden Gästen mit speziellen Infrastrukturen und Services einen Wohlfühlplatz in separaten Räumen!
Wenn Sie Raucherzelte im Freien aufbauen, vergessen Sie in der kalten Jahreszeit nicht auf Heizstrahler bzw. bei heißen Temperaturen auf einen Sonnenschutz. Keiner will bei unangenehmem Wetter vor die Tür geschickt werden! Wer seinen Gästen etwas ganz Besonderes bieten will, kann auch luxuriöse Raucherlimousinen anbieten. Dafür sollte es dann im Wagen einen Butlerservice für die Getränke und chillige Musik geben, außerdem ist auf eine gute Durchlüftung zu achten.
Wer nicht den Platz bzw. die Möglichkeiten für ein Extraraucherzimmer hat und somit ein reines Nichtraucherlokal ist, kann auch das ganz bewusst bewerben. Weisen Sie in Anzeigen und Beschilderungen auf die rauchfreie Zone hin. Sie werden sehen: Es wirkt eher anziehend als abschreckend!

die Gewinner und Verlierer des Rauchverbotes in der Gastronomie
>> Tipps zum Inhalieren

Smoker’s Lounge:
Toll ist ein separater Raum mit stimmungsvollem Ambiente und eventuell einer eigenen Bar.

Raucherzelte:
Ideal vor allem für die kalte Jahreszeit. Wichtig: Einer der Servicemitarbeiter muss stets draußen bedienen!

Heizstrahler:
Wenn es kalt und frostig ist und die Gäste trotzdem vor die Tür gehen müssen, bieten Sie ihnen zumindest eine Wärmequelle!

Raucherlimousinen:
Wer selbst auf Luxus pur steht, sollte auch seinen Gästen das Vergnügen bieten: Rauchen hinter 200 PS auf beigem Leder.

Raucherclub:
Melden Sie einen Raucherverein an und schon gelten in Ihrem Lokal die Vereinsgesetze. Infos: Deutscher Raucherclub (www.drc-raucherclub.de).

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