Das No-Waste-Prinzip bei PAPSTAR: Mit diesem Einmalgeschirr muss kein Müll entstehen

PAPSTAR entwickelt kreislauforientierte Stoffstrommanagementlösungen für seine Produkte.
März 31, 2022 | Fotos: PAPSTAR

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Bedeutet „Einweg“ wirklich immer, dass das betreffende Produkt nur einen Weg kennt – nämlich den Weg in den Abfall?
Bert Kantelberg: Niemand produziert für die Mülltonne. Das ist ganz sicher eine falsche Wahrnehmung. Deshalb sprechen wir bei unseren Produkten lieber von Einmalgeschirr und -verpackungen. Diese dienen in erster Linie der Sicherheit sowie der Hygiene und damit der Gesundheit von Verbrauchern. Wie sinnvoll das ist, führt uns allen gerade die aktuelle Pandemiesituation nochmals leidvoll vor Augen. Einmalgeschirr ist jedenfalls immer dort unverzichtbar, wo viele Menschen zusammenkommen.

Wie ist diese Unverzichtbarkeit zu begründen?
Kantelberg: Becher aus Karton können – nehmen wir einmal den Fall, dass sie am Wochenende bei einer Sportveranstaltung
verantwortungslos in Richtung Spielfeld geworfen werden – niemanden verletzen, in Schwimmbädern gehen sie nicht zu Bruch. Es gibt viele gute Gründe für Einmalgeschirr. Wenn beim Pfarrfest das Bierglas zigmal nur kurz gespült und dann wiederverwendet wird, ist das nicht so hygienisch. Man darf außerdem nicht vergessen, dass beim Spülen von Mehrweggeschirr Ressourcen verbraucht und Tenside genutzt werden.

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Bereits über 60 Prozent aller PAPSTAR-Produkte der Warengruppe Einmalgeschirr und Serviceverpackungen werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Inwiefern ist ein geschärftes Umweltbewusstsein der Verbraucher auch als Chance für Einmalgeschirr zu sehen?
Kantelberg: PAPSTAR verwendet nachwachsende Rohstoffe wie Palmblatt, Zuckerrohr, Maisstärke oder auch Agrarreste bereits seit 2008. Die Nachfrage ist gigantisch. Dazu haben wir unsere Wurzeln seit jeher in der Kartonproduktion. Karton ist aus unserer Sicht das beste Ausgangsmaterial. Die Bäume wachsen hier, werden hier verarbeitet. Also gibt es auch weniger Umweltbelastung, beispielsweise durch den Transport.

Und was passiert, wenn diese Produkte einmal genutzt worden sind?
Kantelberg: Wir haben vor zwei Jahren die PAPSTAR Solutions GmbH gegründet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Kreislauflösungen für unsere Produkte zu schaffen und diese für unsere Kunden bereitzustellen. So setzen wir zum Beispiel für die Entsorgung in unserer unternehmenseigenen Kantine seit Jahren eine Kompostiermaschine ein. Dabei werden unser Einmalgeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen sowie Küchenabfälle und Essensreste in einem Biokonverter zersetzt. Der so aufbereitete stark zellulosehaltige Wertstoff wird in der Produktion einer nahegelegenen Pappenverarbeitung wiederverwendet, so dass der Wertstoffkreislauf geschlossen ist.

Weitere Informationen

PAPSTAR GMBH
Bernd Born
bernd.born@papstar.de
www.papstar.com
www.papstar-storyteller.de

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BERT KANTELBERG
ist seit über 25 Jahren CEO der PAPSTAR GmbH mit Hauptsitz in Kall (Eifel/Nordrhein-Westfalen) und Vorstand der PAPSTAR Holding AG. Hochwertige Produkte aus Pappe und Karton sind seit jeher eine Stärke der Marke PAPSTAR.

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