Arbeiten in der Wintersaison

Der Berg ruft: Eine Wintersaison lang arbeiten bedeutet mindestens genauso viel Spaß wie Schnee und die perfekte Ausgangsposition für eine steile Karriere!
November 2, 2016 | Text: Kathrin Löffel | Fotos: Claudio Martinuzzi, Arlberg1800 Resort, Günter Standl/www.guenterstandl.de, Mühlbacher Rupert GAS, Shutterstock, Dominik Steiner

Auf die Piste!

Headhunter Christian Schweinzer ist Kopf von Blackrock Careers und weiß ganz genau, was auf arbeitswütige Bewerber in der Wintersaison wartet – harte Arbeit und viel Spaß.

Es ist schon November. Ist es nicht schon viel zu spät für eine Bewerbung für die Wintersaison? 
Christian Schweinzer: Nein, absolut nicht. Klar werden schon im Sommer die ersten Jobs vergeben, aber für Kurzentschlossene finden sich auch noch bis Mitte Dezember viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten in der Wintersaison.

Wie lange dauert eine Saison? 
Schweinzer: Die Saison beginnt mit dem Aufsperren der Lifte meist Ende November bis Mitte Dezember und dauert bis zur Woche nach Ostern. Als Bewerber sollte man sich auch genau diese Zeit freihalten, da es im Lebenslauf einfach nicht gut aussieht, wenn man frühzeitig abgebrochen hat. Dann fangen bei kommenden Arbeitgebern die Alarmglocken an, was die Gründe für einen Abbruch waren. Anders herum weiß jeder Arbeitgeber, dass Menschen, die in der Wintersaison gearbeitet haben, stressresistent und flexibel sind. Also sehr positive Eigenschaften, die kommende Karrierechancen verbessern.

Wie empfinden die meisten Neulinge den Start in die Wintersaison? 
Schweinzer: Die ersten Wochen sind für die meisten sehr hart. Eine neue Umgebung, viel Arbeit aufgrund der Feiertage im Dezember bis zum Heiligedreikönigstag Anfang Januar und die Einarbeitungsphase ist oft sehr kurz – aber nach den Feiertagen wird es wieder ruhiger. Die Devise heißt also „Augen zu und durch“. Oft bekommen wir von Hotels noch vor dem 24. Dezember Anfragen, ob es noch Bewerber gibt, weil es einige nicht schaffen oder gar nicht erst antreten.

Wie sehen die Arbeitszeiten in der Wintersaison aus? 
Schweinzer: Das ist eine Verhandlungssache. Allerdings werden in den meisten Unternehmen 5,5- oder 6-Tage-Wochen vorausgesetzt. Das bedeutet natürlich etwas weniger Freizeit als in Jahresbetrieben, aber auch mehr Geld. Wegen der Stoßzeit besteht der erste Urlaubsanspruch meist erst im Januar. Da muss man schon mit zehn bis zwölf Stunden rechnen. Verhandlungssache ist außerdem, ob man die Überstunden ausbezahlt oder ausgeglichen bekommt. Bei manchen Betrieben sind Überstunden auch schon im Gehalt berücksichtigt. Da heißt es, den Vertrag genau zu lesen, damit es nicht zu Unklarheiten kommt.

Niemand ist cooler: Headhunter Christian Schweinzer findet für alle Bewerber den richtigen Job im perfekten Betrieb.

Auf die Piste!

Headhunter Christian Schweinzer ist Kopf von Blackrock Careers und weiß ganz genau, was auf arbeitswütige Bewerber in der Wintersaison wartet – harte Arbeit und viel Spaß.

Es ist schon November. Ist es nicht schon viel zu spät für eine Bewerbung für die Wintersaison?
Christian Schweinzer: Nein, absolut nicht. Klar werden schon im Sommer die ersten Jobs vergeben, aber für Kurzentschlossene finden sich auch noch bis Mitte Dezember viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten in der Wintersaison.

Wie lange dauert eine Saison?
Schweinzer: Die Saison beginnt mit dem Aufsperren der Lifte meist Ende November bis Mitte Dezember und dauert bis zur Woche nach Ostern. Als Bewerber sollte man sich auch genau diese Zeit freihalten, da es im Lebenslauf einfach nicht gut aussieht, wenn man frühzeitig abgebrochen hat. Dann fangen bei kommenden Arbeitgebern die Alarmglocken an, was die Gründe für einen Abbruch waren. Anders herum weiß jeder Arbeitgeber, dass Menschen, die in der Wintersaison gearbeitet haben, stressresistent und flexibel sind. Also sehr positive Eigenschaften, die kommende Karrierechancen verbessern.
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Wie empfinden die meisten Neulinge den Start in die Wintersaison?
Schweinzer: Die ersten Wochen sind für die meisten sehr hart. Eine neue Umgebung, viel Arbeit aufgrund der Feiertage im Dezember bis zum Heiligedreikönigstag Anfang Januar und die Einarbeitungsphase ist oft sehr kurz – aber nach den Feiertagen wird es wieder ruhiger. Die Devise heißt also „Augen zu und durch“. Oft bekommen wir von Hotels noch vor dem 24. Dezember Anfragen, ob es noch Bewerber gibt, weil es einige nicht schaffen oder gar nicht erst antreten.

Wie sehen die Arbeitszeiten in der Wintersaison aus?
Schweinzer: Das ist eine Verhandlungssache. Allerdings werden in den meisten Unternehmen 5,5- oder 6-Tage-Wochen vorausgesetzt. Das bedeutet natürlich etwas weniger Freizeit als in Jahresbetrieben, aber auch mehr Geld. Wegen der Stoßzeit besteht der erste Urlaubsanspruch meist erst im Januar. Da muss man schon mit zehn bis zwölf Stunden rechnen. Verhandlungssache ist außerdem, ob man die Überstunden ausbezahlt oder ausgeglichen bekommt. Bei manchen Betrieben sind Überstunden auch schon im Gehalt berücksichtigt. Da heißt es, den Vertrag genau zu lesen, damit es nicht zu Unklarheiten kommt.

Gibt es Unterschiede im Gehalt in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
Schweinzer: In Österreich bekommen die Mitarbeiter anteilsmäßig das 13. und 14. Gehalt nach der Saison ausbezahlt. Das ist dann fast noch einmal ein ganzes Gehalt zusätzlich. In der Schweiz verdienen Mitarbeiter etwas mehr, allerdings sind die Lebenshaltungskosten auch höher.
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Muss man etwas mitbringen oder an etwas Besonderes denken, bevor es losgeht?
Schweinzer: Natürlich braucht man überall einen gültigen Ausweis. Außerdem sollte man spätestens einen Tag vor Arbeitsbeginn anreisen. Wenn man viel früher ankommen möchte, muss man das mit dem Arbeitgeber absprechen, ob es dann schon einen Schlafplatz gibt. Arbeitskleidung oder seine eigenen Messer für die Küche kann man mitbringen, muss man aber nicht. Das sollte man auf jeden Fall mit dem Arbeitgeber absprechen. In manchen Betrieben wird ein eigenes Dirndl oder eine Krawatte vorausgesetzt.

Müssen sich Bewerber selbst versichern?
Schweinzer: Nein, das läuft in Deutschland, Österreich und der Schweiz über den Arbeitgeber. In der Schweiz muss man seine Sozialversicherungsnummer mitbringen. Der Arbeitgeber muss dann ab dem ersten Tag die neuen Mitarbeiter anmelden und kümmert sich somit um die Sozial-, Renten- und Krankenversicherung. Wenn man seinen Wohnsitz nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat, braucht man gegebenenfalls eine Arbeitserlaubnis. Das hängt vom Heimatland ab.
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Wie sieht es mit den Unterkünften für die Mitarbeiter in den Wintersaison-Gebieten aus?
Schweinzer: In 90 Prozent der Fälle bieten die Betriebe Unterkünfte an. Manchmal gibt es Mitarbeiterhäuser, in denen sich Einzel- oder Doppelzimmer befinden. Manchmal schlafen die Mitarbeiter auch im Hotel, in dem sie arbeiten.

Welche Benefits gibt es zusätzlich?
Schweinzer: In den meisten Betrieben sind die Zimmer auf 3- bis 4-Sterne-Niveau und mit Flatscreen und WLAN ausgestattet. Besondere Zuckerl bieten manche Betriebe natürlich auch an: vergünstigte Preise für Skipässe, einen hauseigenen Wellnessbereich und Fitnessräume, eine Rabattkarte für Partnerbetriebe wie Skiverleihe oder Restaurants. In welchen Berufsbereichen werden vor allem Mitarbeiter gesucht? Schweinzer: In jedem. Vom Lifthort über Köche bis hin zum Hoteldirektor gibt es sehr viele freie Jobs. Fachkräfte im F&B-Bereich und an der Rezeption werden immer gesucht.
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Können sich auch Quereinsteiger bewerben?
Schweinzer: Ja! Die Wintersaison ist besonders bei Quereinsteigern sehr beliebt. Und die Branche boomt! Für jede Fachkraft ist einmal während einer Wintersaison zu arbeiten fast Pflicht, weil man so seine Flexibilität unter Beweis stellt. Außerdem sind der Spaß und das Geld nicht zu unterschätzen. Die Stimmung ist in den meisten Betrieben sehr ausgelassen.

Irgendwie gefällt die angefangene Stelle doch nicht so gut. Ist ein Wechsel möglich?
Schweinzer: Wechseln kann man immer. Allerdings bewirbt man sich bei einem Hotel und begleitet diesen Arbeitgeber auch über die gesamte Saison. Trotzdem ist es immer möglich, sich etwas Neues zu suchen. Aber immer daran denken, dass man auch viel über sich selbst lernt und über seinen Schatten springt, wenn man mal etwas tut, was einem nicht zu 100 Prozent gefällt.

Wie kann Blackrock Careers bei der Bewerbung unterstützen?
Schweinzer: Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Bewerber finden wir heraus, ob wir einen potenziellen Arbeitgeber in Partygegenden oder ruhigeren Orten suchen. Aber nicht nur das: Wir bringen sicher zusammen, was zusammengehört.
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Karrierechance

Nicht nur für den Lebenslauf: Es sind genug Jobs für alle da und du wirst über dich hinauswachsen! Punkten kann jeder Arbeitswütige Wintersaison-Bewerber mit Durchhaltevermögen.

Gehalt

Besser als Jahresgehalt: Punkt 1 – Du wirst weniger Zeit haben, dein verdientes Geld auszugeben – solange du nicht nur Party machst. Punkt 2 – Du verdienst besser als bei Jahresstellen.

Wohnungsmarkt

Freie Kost und Logis: Meistens gibt’s Mitarbeiterhäuser oder die Unterbringung im Hotel. Weitere Benefits wie niedrigere Eintrittspreise, Sauna, Skipass … möglich!

Lebensqualität

Viel Arbeit, tolles Team: Über sich hinauswachsen, alles geben und eine wahnsinnszeit erleben: Die 6-Tage-Woche ist im richtigen Team kein Problem und sorgt für eine Finanzspritze!

Die besten Jobadressen

www.rollingpin.com/jobs
www.forsthofalm.com
www.tuxerhof.at
www.romantikhotelkrone-lech.at
www.schalber.com
www.the-alpina.com
www.zuerserhof.at
www.arlberg1800resort.at
www.bareiss.com
www.wellnesshotelpost.ch
www.kempinski.com
www.blackrockcareers.com

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