Personal Sharing gegen Mitarbeitermangel

44 Hotel- und Gastrobetriebe aus Graubünden und dem Tessin wollen sich ab dem kommendem Winter die Mitarbeiter teilen.
September 25, 2015 | Fotos: Shutterstock, www.htwchur.ch

Graubünden

Sommer am See, Winter im Schnee. Anstatt zu jammern, haben 44 Tessiner und Bündner Tourismusbetriebe ein Mitarbeitersharing-Projekt lanciert. Es soll den chronischen Personalmangel in der Saisonhotellerie entschärfen. Mitarbeiter teilen, so das Konzept. Schon im kommenden Winter soll die Theorie in die Praxis umgesetzt werden.

Hinter dem Projekt steht die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, die in der Anfangsphase die Sharing-Plattform koordinieren wird. Brigitte Küng, Projektleiterin HTW, sagt gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen: „Es wird eine Plattform sein, bei der Hotels vereinfacht miteinander kooperieren können. Hotels werden sich über Eckpunkte der Anstellung von Mitarbeitern absprechen und so eine Ganzjahres-Perspektive für Saisonmitarbeitende anbieten können, dank Kooperation.“ So werden sich Sommer- und Winterferienorte ihre Saisonmitarbeiter teilen. Im Sommer sei mehr Personal im Tessin gefragt, im Winter in den Bündner Bergen.

Mit dem Projekt reagieren die Tourismusbetriebe auf die starke Mitarbeiterfluktuation in Saisonbetrieben. Saisonale Mitarbeiter wechseln in der Regel oft die Stelle. Das verursacht bei den Hotels Kosten und Verlust an Know-how. Mit dem Sharing-Projekt wollen die Betriebe in Graubünden und Tessin nun eine stärkere Anbindung von qualifiziertem Personal erreichen.

H_schweiz
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