Tür auf für mehr Umsatz – Gimmicks, die Geld bringen

Minibar war gestern. Heute verkauft man Hotel­gästen Dessous oder Wurzel­behandlungen. ROLLING PIN verrät, welche famosen Produktideen Kunden in Shoppingwahn versetzen.
November 13, 2015

Christoph Hoffmann im 25hours Hotel

„Die Umsetzung eines Themas muss intelligent und witzig sein – nicht platt und plakativ.“

CHRISTOPH HOFFMANN
Christoph Hoffmann ist verantwortlich für Entwicklung und Expansion der „25 hours Hotels“

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Schwarzes Toilettenpapier, erotisches Spielzeug oder gar ein BMW Mini? Produkte, die man in der Regel nicht in einem Hotel zum Verkauf angeboten bekommt. Und doch sind das allesamt Artikel, die findige Hotelbetreiber in Ihren Luxusabsteigen kauffreudigen Kunden verhökern. Mit kreativen Extras steigert man nämlich nicht nur das Interesse und die Zufriedenheit der Kunden, sondern gleichzeitig auch den Umsatz um ein Vielfaches.

Dass das letztendlich aber in keiner Weise so ausgefallene Produkte wie etwa schwarzes Toilettenpapier sein müssen, beweist Erwin Rückerl vom „Hofgut Hafnerleiten“: „Bei uns ist das ganze Hotel quasi ein wandelnder Hofladen. Kaufen kann man bei uns wirklich fast alles – ob Deko im Zimmer, Seife, Teelichter, Vatersteine, Puder in den Bädern oder die Pfeffermühle beim Mittagstisch.“

„Bei uns ist mehr oder weniger das ganze Hotel ein wandelnder Hofladen.“

 

Tatsächlich kann man nirgendwo…

Christoph Hoffmann

„Die Umsetzung eines Themas muss intelligent und witzig sein – nicht platt und plakativ.“

CHRISTOPH HOFFMANN
Christoph Hoffmann ist verantwortlich für Entwicklung und Expansion der „25 hours Hotels“

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Schwarzes Toilettenpapier, erotisches Spielzeug oder gar ein BMW Mini? Produkte, die man in der Regel nicht in einem Hotel zum Verkauf angeboten bekommt. Und doch sind das allesamt Artikel, die findige Hotelbetreiber in Ihren Luxusabsteigen kauffreudigen Kunden verhökern. Mit kreativen Extras steigert man nämlich nicht nur das Interesse und die Zufriedenheit der Kunden, sondern gleichzeitig auch den Umsatz um ein Vielfaches.

Dass das letztendlich aber in keiner Weise so ausgefallene Produkte wie etwa schwarzes Toilettenpapier sein müssen, beweist Erwin Rückerl vom „Hofgut Hafnerleiten“: „Bei uns ist das ganze Hotel quasi ein wandelnder Hofladen. Kaufen kann man bei uns wirklich fast alles – ob Deko im Zimmer, Seife, Teelichter, Vatersteine, Puder in den Bädern oder die Pfeffermühle beim Mittagstisch.“

„Bei uns ist mehr oder weniger das ganze Hotel ein wandelnder Hofladen.“

 

Tatsächlich kann man nirgendwo besser als in einem Hotel in den unterschiedlichsten alltäglichen Situationen Produkte testen, verkosten oder anwenden. Wenn die bereits angesprochene Pfeffermühle auf dem Tisch zum Beispiel ausgesprochen stylisch ist, dazu aber auch noch haptisch gut zu bedienen, wird der Gast bei Interesse natürlich sofort zuschlagen! Dasselbe gilt auch für Olivenöl oder Seife im Bad.

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1 Super-Buden
Christoph Hoffmann

25hours Hotels

Die sechs Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind eine Mischung aus Luxus und Askese. Mit hausinternen Kioske wurden so etwas wie Pop-up-Stores geschaffen. Der Umsatz der Kioske spielt eine wesentliche Rolle im Gesamtumsatz des Unternehmens. Es gibt dafür Kooperationen mit den unterschiedlichsten Partnern:

Fahrräder

Man kann zum Beispiel Fahrräder von „two wheel good“ ausleihen und wenn sie einem zusagen, in weiterer Folge auch kaufen. Sie werden versandkostenfrei verschickt.

Autos

Es gibt für Hotelgäste „BMW Minis“, die sie sich leihen können und dann später bei BMW ordern.

Seemannskiste

Das Highlight ist die in den Zimmern des Hotels in Hamburg Hafencity vorhandene multifunktionale Seemannskiste. Von der iPod-Docking-Station über Mini-Bar bis hin zum Bücherregal beinhaltet diese viele nützliche Gimmicks. Kostet 1000 Euro, verkauft sich aber wie frische Heringe.

Kreativ-Kopf: Christoph Hoffmann garantiert durch seine innovativen Projekte satte Umsätze.

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Was man aber bei allen angebotenen Produkten beachten muss: Der Preis muss erklärbar sein. „Wirtschaftlich betrachtet ist es natürlich so, dass ich allein vom Hofladen nicht überleben könnte. Aber es entsteht durch dieses System vor allem ein angenehmer Nebeneffekt: Man verkauft die alte Dekoration und kann aus dem dadurch entstandenen Gewinn natürlich wieder neue kaufen“, erklärt Rückerl sein über die Jahre hindurch ertragreiches Modell. Wenn man ergänzend noch mit passenden Firmen zusammenarbeitet, dann hat man für den Gast einen ganz besonderen Service und die Provision für sich.

Hotelshop-Gurus

Die exklusive Lifestylemarke „W Hotels“ wiederum hat es geschafft, das gesamte Hotelzimmer als Luxus-Shop zu nutzen und auf ein äußerst niveauvolles, vor allem aber gewinnbringendes Verkaufs-Level zu heben. „W Hotels – The Store“ ist eine zukunftsweisende Kollektion von Boutiquen, in denen nicht nur Gäste Designerkleidung, Schmuck, Accessoires sowie Wohn- und Designartikel von „W Hotels“ der ganzen Welt online kaufen können. Von der Matratze über Bettdecken bis hin zum stylishen Kleiderbügel oder Glastisch kann man online als kauffreudiger Hotelgast die Umsatzzahlen der Designhotel-Kette in die Höhe schnellen lassen.

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2 Style-Tempel

André BalazsThe Standard Hotels

Die von Modehotelier André Balazs ins Leben gerufene Trendhotelkette ist eigentlich alles andere als Standard. Balazs erkennt, dass es eine neue Generation von jungen und stilbewussten Reisenden gibt. Sie alle wollen Neues erleben und das finden sie in seinen Hotel-Shops:

Flash Drives

Balazs arbeitet hier mit dem Design-Studio MIMOCO zusammen. Die unverwechselbare MIMOBOT-Serie bietet 2 GB Speicherplatz und ist nicht nur optisch, sondern auch von den Verkaufszahlen her der Knüller.

Swim-Wear

Quiksilver hat hier spezielle Schwimmsachen für Mann und Frau entworfen. Die Boardshorts sind eine Neuauflage der Diamond Dobby aus den 70-ern und meist ausverkauft.

Springschnur

Der Renner im Shop. Rote Seide und leichte Birkengriffe sorgen nicht nur bei den Gästen, sondern auch am Bankkonto für Bewegung.

Hotel-Star: André Balazs ist einer der einflussreichsten Hoteliers der USA. Eine einzige Erfolgsstory.

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Etwas wirklich Außergewöhnliches für den hart umkämpften Berliner Hotellerie-Markt hat sich Lutz Hesse, der Geschäftsführer des „The Mandala“ in Berlin, einfallen lassen: „Wir sind eine Kooperation mit Berlins führender Zahnklinik „KU64“ eingegangen.

Dadurch können wir unseren Gästen zum Beispiel Power-Bleaching statt um 600 Euro für 400 Euro anbieten oder eine professionelle Zahnreinigung statt um 150 Euro für 90 Euro.“ Neben satten Provisionen für das Hotel, hat dieser exklusive Service jetzt auch den angenehmen Nebeneffekt, dass zahlungskräftige Gäste aus Russland oder dem arabischen Raum extra ins „The Mandala“ einchecken und dementsprechend auch nach und vor den Eingriffen betreut werden wollen.

Lutz Hesse

„Das Berliner Hotelgeschäft ist hart. Da muss man sich etwas einfallen lassen.“

LUTZ HESSE

Unter Lutz Hesse hat das „The Mandala“ in Berlin Platz 9 der Top 10 Design-Hotels aus aller Welt erreicht.

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Durch Musik in die Höhe geschnellt, sind die Umsatzzahlen des Pariser „Hotel Côstes“. Dieser Luxus-Tempel ist optisch eine wahre Pracht, doch es verbirgt sich hinter diesem Namen auch noch etwas anderes, nämlich die Geburtsstätte eines eigenen Musikstils, der in der Electro- Lounge-Szene bisher unerreichbar geblieben ist. Eine wegweisende Musikrichtung, die unter dem selbigen Namen „Hotel Côstes“ weltweit bekannt wurde. Verantwortlich für diesen Musikstil ist Stéphane Pompougnac.

Seit über zehn Jahren stellt er nun schon CDs für das Pariser Design-Hotel „Côstes“ zusammen und sorgt damit nicht nur für klingelnde Kassen, sondern auch für die dementsprechende internationale Werbung für das Hotel. Generell betrachtet müssen Dinge, die man in einem Hotel anbietet, sinnhaft sein. Sie müssen vor allem zum Standort passen. Man darf es nie auf die Spitze treiben. Dabei allerdings ganz wichtig zu beachten: Die Qualität muss stimmen und die Produkte müssen etwas Spezielles haben. Schließlich steht man letzten Endes mit seinem guten Namen dafür ein.

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3 Kreativ-Haus

Gabriela BenzLe Méridien Wien

Das ausgesprochen kunstaffine Wiener Design-Hotel bietet seinen Gästen von der Drehtür bis hin zum Hotellift ein vollkommen durchkonzipiertes Hotelerlebnis. Arrival-Experience nennt sich diese Strategie und versucht über Dufterlebnisse bis hin zu musikalischen Klangwolken Akzente zu setzen. Was man zu hören und sehen bekommt, kann man in weiterer Folge natürlich auch käuflich erwerben:

T-Shirts

Hier wurde eine Special Le Méridien-Vienna-T-Shirt-Edition entworfen. Der Zugriff auf einen Pool von mehr als 70 internationalen Künstlern verleiht dieser Marke mit ihren Entwürfen ein unverwechselbares Profil und Gäste nehmen so den Lifestyle der Hotelmarke zu sich mit nach Hause.

Music

Ein Resident-DJ sorgt im Hotel für stimmungsvolle Beats, die man sich in weiterer Folge auch auf CD zu Hause anhören kann. Die Nachfrage ist groß, die aktuelle Ausgabe vergriffen, das kommende Werk bereits in Produktion.

Gläser

Der absolute Hit unter den kaufwütigen Hotelgästen sind stylish abgeschrägte Gläser. Die speziell angefertigten Produkte können mit dazu passender Karaffe geordert werden.

Frau mit Vision: General Manager Gabriela Benz sorgt in Wien für lukrative Ideen und Konzepte.

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Andreas Teuschler,

Innovation starts now

>> Kontakt

My.Melting.Spot

Riegelgasse 23 | A-8010 Graz

info@mymeltingspot.com

www.mymeltingspot.com

Den 14. Juli sollte man sich rot anstreichen. Ab diesem Tag startet die Vorregistrierung für Hotels im einzigartigen Buchungssystem My.Melting.Spot. Andreas Teuschler, Gründer und selbst langjähriger Hotelier, realisierte mit diesem Projekt, was er selbst jahrelang suchte: Eine revolutionäre Buchungs-Plattform, die mit der geballten Kraft von Facebook und der Verschmelzung von Anbieter und Suchenden, innovativ effizient und vertrauenswürdig arbeitet.

Was kann man unter der Verschmelzung von Anbieter und Suchenden verstehen?

Andreas Teuschler: Ich wollte vor allem erreichen, dass der Hotelier die Möglichkeit hat, seine Kundengruppe gezielt anzusprechen und somit die Auslastung optimal zu steigern. Der User gibt auf seiner Profilseite die Vorlieben an und nur passende Angebote und Informationen werden ihm zugeschickt. So kann der Hotelier mit maßgeschneiderten Offerten, die er auf der eigenen Homepage mit ein paar Klicks generiert, gezielt seine beziehungsweise auch neue Kundengruppen ansprechen. Das ist bei den herkömmlichen Systemen bis dato nicht der Fall. Hier wird der Hotelbetrieb bevorzugt, der dem Buchungsanbieter mehr zahlt.

Welchen Vorteil hat die Zusammenarbeit mit Facebook?

Teuschler: Das Social-Network bietet die einzigartige Möglichkeit einer direkten Kommunikation zwischen Gast und Hotelier. Gerade in Bezug auf das Beschwerdemanagement ist die Nutzung von Facebook vorteilhaft. Konnte man bis dato kaum bis gar nicht auf Bewertungen der Gäste reagieren, hat man nun die Möglichkeit, auf seiner eigens gestalteten Fanseite Stellung zu nehmen. Das schafft nicht nur Transparenz, sondern vermittelt auch ein positives Bild der Kundenbetreuung.

„My.Melting.Spot erfüllt die besonderen Ansprüche der Hoteliers und Online-Bucher innovativ und vertrauenswürdig.“

 

Sie bieten zudem ein einzigartiges Bonussystem an. Wie funktioniert das?

Teuschler: Durch die Melting Coins, der Währung von My.Melting.Spot, werden die Gratisaufwendungen, die der Hotelier anbietet, abgegolten. Diese sind auch ein Tool zur Kundenbindung. Der Gast erwartet diesen Mehrwert, zum Beispiel in Form eines Willkommenscocktails. Wir wandeln diese Leistung in Melting Coins um. Die können wiederum vom Unternehmen für gezielte weltweite Werbung eingesetzt werden.

Mit My.Melting.Spot haben Sie eine revolutionäre Buchungsplattform entwickelt. Was kostet den Betrieben diese Innovation?

Teuschler: Bei uns gibt es weder laufende Fixkosten noch die sonst üblichen 17 bis 25 Prozent Provision, wie es bei den Altbuchungsplattformen üblich ist. Der Betrieb zahlt lediglich 9 Prozent pro Buchung, die über uns abgewickelt wird. Das bedeutet konkret eine Steigerung des Gewinns um 10 bis 15 Prozent bei gleichbleibendem Umsatz.

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