Rutschgefahr auf dem Bewerbungs-Parkett

Schon am Start aus dem Rennen? Ihre Bewerbungsunterlagen sind die Eintrittskarte in die neue Firma. Tappen Sie in keine Falle: Unser ultimativer Guide, wie Sie die Rutschgefahr bannen.<br />
November 13, 2015

eine BananenschaleAller Anfang ist die Bewerbung. Und aller Anfang ist bekanntlich schwer. Mehr als jedes dritte Stellengesuch bewerten Personalverantwortliche in den Unternehmen mit unbefriedigend – egal ob von Berufseinsteigern, Fach- und Führungskräften oder Topmanagern. Obwohl die Do’s & Don’ts nahezu gebetsmühlenartig verkündet werden, sind es die ewig gleichen Fehler in den Unterlagen, mittels derer sich Jobsuchende ins vorzeitige Out befördern. Was die Personaler, über deren Schreibtische monatlich Hunderte Mappen wandern, wirklich wissen wollen und was nicht:

Die Schokoladenseite zeigen

Benutzen Sie eine gängige Schrift, vermeiden Sie schwarze Ränder oder Streifen auf Kopien, achten Sie auf Rechtschreibfehler, agieren Sie nach dem Motto „weniger ist mehr“. Eine teure und aufwändig gestaltete Mappe etwa verspricht keineswegs, dass die Leistung des potenziellen Mitarbeiters von großem Wert ist. Verschwenden Sie nicht zu viel Zeit auf Äußerlichkeiten. Belohnt wird der, der eine saubere Informationsleistung liefert. Die Analyse der Unterlagen soll so wenig Arbeit wie möglich machen. Das beigefügte Foto muss professionell sein – im besten Licht, im besten Businessoutfit, mit der vorteilhaftesten Kopfhaltung und einer positiven Ausstrahlung. Und: Referenzen von seriöser Quelle sind wahre Türöffner!

Schlank und handlich bleiben

Sie müssen nicht lückenlos Ihre gesamte Existenz auf Erden belegen. Es ist ein Trugschluss, dass die Kompetenz mit der größtmöglichen Fülle an Unterlagen zu untermauern ist. Ganz im Gegenteil: Je gewichtiger die Unterlagen sind, desto weniger versteht der Bewerber es, seine Argumente zu gewichten. Es gilt: Je länger etwas zurückliegt, desto weniger besteht Anlass…

eine Bananenschale Aller Anfang ist die Bewerbung. Und aller Anfang ist bekanntlich schwer. Mehr als jedes dritte Stellengesuch bewerten Personalverantwortliche in den Unternehmen mit unbefriedigend – egal ob von Berufseinsteigern, Fach- und Führungskräften oder Topmanagern. Obwohl die Do’s & Don’ts nahezu gebetsmühlenartig verkündet werden, sind es die ewig gleichen Fehler in den Unterlagen, mittels derer sich Jobsuchende ins vorzeitige Out befördern. Was die Personaler, über deren Schreibtische monatlich Hunderte Mappen wandern, wirklich wissen wollen und was nicht:

Die Schokoladenseite zeigen

Benutzen Sie eine gängige Schrift, vermeiden Sie schwarze Ränder oder Streifen auf Kopien, achten Sie auf Rechtschreibfehler, agieren Sie nach dem Motto „weniger ist mehr“. Eine teure und aufwändig gestaltete Mappe etwa verspricht keineswegs, dass die Leistung des potenziellen Mitarbeiters von großem Wert ist. Verschwenden Sie nicht zu viel Zeit auf Äußerlichkeiten. Belohnt wird der, der eine saubere Informationsleistung liefert. Die Analyse der Unterlagen soll so wenig Arbeit wie möglich machen. Das beigefügte Foto muss professionell sein – im besten Licht, im besten Businessoutfit, mit der vorteilhaftesten Kopfhaltung und einer positiven Ausstrahlung. Und: Referenzen von seriöser Quelle sind wahre Türöffner!

Schlank und handlich bleiben

Sie müssen nicht lückenlos Ihre gesamte Existenz auf Erden belegen. Es ist ein Trugschluss, dass die Kompetenz mit der größtmöglichen Fülle an Unterlagen zu untermauern ist. Ganz im Gegenteil: Je gewichtiger die Unterlagen sind, desto weniger versteht der Bewerber es, seine Argumente zu gewichten. Es gilt: Je länger etwas zurückliegt, desto weniger besteht Anlass, es nachzuweisen. Wohl aber müssen die Beschäftigungsverhältnisse vollständig aufgelistet werden. Die Mappe soll leicht zu handhaben sein, „dreiflügelige Bewerbungsmappen sind der Triumph des Ordnungswahns über die praktische Vernunft“, mahnt Bewerbungsberater Gerhard Winkler.

CV mit Ecken und Kanten

„Wichtig ist eine sehr gut strukturierte Bewerbung, die einen schnellen Überblick über die geeigneten Qualifikationen für die ausgeschriebene Position bietet. Das klingt sehr selbstverständlich, doch die Praxis zeigt uns in unserem täglichen Arbeitsumfeld, wie selten dies bei Bewerbungsunterlagen umgesetzt wird“, sagt Marlies Stiegler von der Human-Resources-Abteilung bei den Vienna International Hotels. Der Lebenslauf sollte zwei Seiten nicht übersteigen. Wer mehr braucht, hat nicht gelernt, Prioritäten zu setzen. „Damit sich der Personalverantwortliche ein umfassendes Bild vom Bewerber machen kann, sollte der Lebenslauf konkrete Tätigkeitsbeschreibungen und Erfolge beinhalten. Gern gesehen wird ein der beruflichen Erfahrung vorangestelltes Kurzprofil, das in Schlagworten die Zielsetzung und die wichtigsten Kompetenzen und Erfahrungen auflistet“, rät Unternehmensberaterin Sophia von Rundstedt.

>> Was Personaler wirklich nervt

Keine Kontaktdaten
Die Kontaktdaten sollen sichtbar und vollständig angeführt werden. Ohne die Angabe einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse lässt sich eine Terminvereinbarung schließlich schwer bewerkstelligen.

Mangelnde Sorgfalt
Vor allem bei Berufseinsteigern sind Rechtschreibfehler ein häufiger Kritikpunkt. Daher immer den 4-Augen-Check machen, die Bewerbung gegenlesen lassen!

Anschreiben
Das Anschreiben passt nicht zum Jobprofil, ist zu abstrakt oder übertrieben und unglaubwürdig formuliert, ist entweder nur drei Sätze oder zwei Seiten lang. Kommen Sie auf den Punkt! Und: Bewerber führen auch oft nicht an, für welche Position im Unternehmen sie sich bewerben, das kostet die Personaler viel Zeit!

Papierflut
Viele Bewerber wollen mit einer Fülle an Dokumenten ihre Kompetenz beweisen. Es gilt: Arbeits- und Ausbildungszeugnisse ja – sonstige Zertifikate nur, wenn sie für die Position relevant sind. Und: Je mehr Berufserfahrung, desto weniger nötig ist eine umfassende Zeugnisbeigabe.

Unübersichtlichkeit
Struktur ist gefragt. Bleiben Sie beim Wesentlichen, verzichten Sie auf Floskeln. Starten Sie mit dem stärksten Argument. Wer kurz, knapp und präzise formuliert, der weiß, worauf es ankommt.

ein Diagramm der häufigsten Bewerbungsfehler

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