Ausgabe 196, Management-Tipps, Porträts

Nikkei Buddys aus dem Mochi

Mit ihrem Mochi haben Eduard Dimant und Tobias Müller einen kulinarischen Japan-Hotspot in Wien geschaffen. Warum ihr Erfolgsgeheimnis Understatement heißt.

Text: Marion Wolf     Fotos: Fotos: Claudio Martinuzzi, beigestellt

Edi Dimant und Tobi Müller, Restaurant Mochi

Seit fast fünf Jahren ausgebucht

Fast fünf Jahre Mochi und seit dem ersten Tag immer ausgebucht. Andere würden sagen „Mensch, ist das geil“ und sich stolz auf die Brust klopfen. Nicht aber Tobi Müller und Edi Dimant, dafür sind die beiden Gastronomen viel zu bescheiden und der Hype um ihr Restaurant im 2. Wiener Bezirk seit der Eröffnung am 17. Januar 2012 scheint ihnen fast ein bisschen unangenehm zu sein. „Dass man so lange vorher reservieren muss, ist uns teilweise nicht recht, weil du die Erwartungshaltung gar nicht erfüllen kannst. Das ist schon fast wie in der Sternegastronomie“, würde Servicechef Tobi Müller am liebsten ganz ohne Reservierungen arbeiten, was aber in dem kleinen japanischen Restaurant mit nur 25 Plätzen schwer umsetzbar wäre. Deshalb heißt es aktuell fünf bis sechs Wochen im Voraus planen –oder außerhalb der Stoßzeiten am Nachmittag vorbeischauen.

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22.09.2016