Ausgabe 203, Porträts, Management-Tipps

23 Fragen an Thomas Hirschberger

Thomas Hirschberger hat die Tex-Mex-Kette Sausalitos groß gemacht und mit der Burger-Kette Hans im Glück die Gastro-Sensation der letzten Jahre geschafft.

Text: Georg Hoffelner     Fotos: Goran Nitschke/Hans im Glück

 

Charmanter Erfolgstyp

Dieser Mann kennt kein Limit: Nach der ausgesprochen erfolgreichen Tex-Mex-Kette Sausalitos mit aktuell 37 Standorten hat Thomas Hirschberger mit seiner Frau Gunilla 2010 die Burger-Kette Hans im Glück eröffnet. Das Wachstum ist auch hier enorm: Stolze 35 Restaurants gibt es mittlerweile und dabei ist definitiv noch kein Ende in Sicht. Die Idee ist überall die gleiche: Die ­Inneneinrichtung erinnert an einen Birkenwald, eben ­märchenmäßig. Die Karte ist wie ein Märchenbuch gestaltet und bietet eine Menge edler Burger. Das Mittagsmenü (mit Pommes, Getränk und Kaffee) geht bei elf Euro los. Die Geschäftsidee von Hirschberger funktioniert glänzend. Wie der Münchner Gastronom auch noch den gesamten europäischen Markt erobern will und ob auch der Sprung nach Asien gelingen kann, hat er uns gut gelaunt beim Interview verraten: 

1 Wann haben Sie Ihren letzten Burger gegessen? 

Heute ist Montag, also letzten Freitag! 

2 In einem Ihrer Häuser? 

Nein. Das war in Schweden, der Heimat meiner Frau. Da habe ich in unserem Haus selbst Burger gegrillt. 

3 Wie lange wird denn der weltweite Burger-Trend Ihrer Meinung nach noch anhalten? 

Ich denke, dass wir noch lange nicht am Höhepunkt angelangt sind. Falls es überhaupt einmal einen Höhepunkt geben wird, dann in ferner Zukunft, denn der Burger ist ja schon seit mehr als 20 Jahren fixer Bestandteil der amerikanisch geprägten Kulinarik und das wird auch in weiteren 20 Jahren so sein. Wir haben ja auch im Sausalitos seit zehn Jahren Burger und die sind dort nach wie vor integraler Hauptbestandteil. 

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15.03.2017