Ausgabe 218, Porträts

Heiko Antoniewicz: Mein größter Fehler

Auch die Großen der Branche machen nicht alles richtig. Hier erzählen sie von ihren Fehltritten und Rückschlägen, davon, was sie daraus gelernt haben und wie sie es heute besser machen. Diesmal: Heiko Antoniewicz.

Text: Andrea Böhm     Fotos: beigestellt

In Heiko Antoniewiczs’ Räumlichkeiten im nordrhein-westfälischen Werne hängt eine Grafik, die in Worten ausgedrückt bedeutet „Less is more“, also „Weniger ist mehr“. Eigentlich wäre die Grundeinstellung des Ausnahmekochs mit diesem simplen Spruch erklärt. Aber eben nur eigentlich, denn er hat noch so viel mehr zu erzählen.

Und weil das so ist, ist er Autor unzähliger ausgezeichneter Bücher und gibt sein Wissen in Workshops und Vorträgen weiter. Ein Angebot, das nicht nur von lernwilligen Laien, sondern auch von interessierten Kollegen seiner Zunft gerne in Anspruch genommen wird. Von Letzteren hat der Koch, der auch als Vordenker und Visionär gilt, den Beinamen „Professor“ erhalten.

Heiko Antoniewicz kennt seinen Wert und verkauft sich auch nicht darunter.

Doch wie langweilig wäre das Leben, würde es für einen nicht ein paar lehrreiche Lektionen bereithalten? Natürlich war auch eine für Herrn Antonie­wicz dabei, die ihm heute – Revue passiert – nicht mehr in die Tüte kommt. „Die Cateringbranche war schon immer einem großen Preiskampf ausgesetzt, dem ich mich natürlich auch unterworfen habe.

HIER registrieren

23.02.2018