Bocuse d’Or 2015

Das Bocuse-d’or-Finale 2015
November 13, 2015

Das Bocuse-dOr-Finale 2015

Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber dann kristallisierte sich ein Spitzenreiter heraus: Norwegen gewann das diesjährige Finale des Wettbewerbs Bocuse d’Or! Damit darf sich Landsmann Ørjan Johannessen, Küchenchef des Restaurants Bekkjarvik Gjestgiveri in Austevoll, im Südwesten von Norwegen, als einer der besten Köche der Welt bezeichnen! Die Nordlichter zeigen schon seit einigen Jahren, dass sie es draufhaben: Norwegen gewann bereits fünfmal den Wettbewerb und war insgesamt neunmal auf dem Treppchen vertreten! Johannessen selbst nahm bereits 2013 am globalen Wettbewerb teil und gewann nun beim zweiten Anlauf ein Preisgeld in der Höhe von 20.000 Euro.

Das Bocuse-dOr-Platzierungen

Der zweite Platz geht an die USA und Philip Tessier vom Restaurant The French Laundry mit 1653 Punkten – nur neun Punkte weniger als der Sieger Norwegen. Tessier gewinnt zusammen mit seinem Commis Skylar Stover zur Silbermedaille ein Preisgeld über 15.000 Euro und die Ehre, nach 15 Teilnahmen und Versuchen der USA endlich das eigene Land aufs Podium zu heben. Die Bronzemedaille und 10.000 Euro Preisgeld darf der Schwede Tommy Myllymaki vom Restaurant Spira-Sjön-N.E.O.-Julita Wärdshus gemeinsam mit seinem Commis Albin Edberg mit nach Hause nehmen.
Während der Gastronomie-Fachmesse Sirha traf sich am 27. und 28. Januar 2015 die globale Kochelite zum kulinarischen Showdown in Lyon: 24 Spitzenköche aus aller Welt traten beim Finale des Bocuse d’Or 2015 gegeneinander an. Davor hatten die Teilnehmer bereits in den Vorentscheidungen beweisen müssen, dass sie die Besten ihres Berufs sind. Damals belegte der österreichische Vertreter Max Aichinger bei der Europa-Ausscheidung in Stockholm den 13. Platz und verpasste damit mit knappen elf Punkten das Finale in Lyon.
Die Gold-Anwärter zeigten beim großen Finale auf der Lyoner Messe mit Perlhuhn und Forelle, was sie können. Aus diesen beiden Zutaten mussten die Teilnehmer für zwölf Personen jeweils ein Fleisch- und ein Fischgericht zubereiten. Jeder Teilnehmer hatte fünfeinhalb Stunden Zeit für die Zubereitung der zwei Wettbewerbsgerichte. Top-Besetzung: Thibaut Ruggeri, Bocuse-d’Or-Gewinner 2013, bildete den Vorsitz der prominenten Jury. Der amerikanische Gastronom Grant Achatz war Ehrenpräsident der Jury.

Krüger für Deutschland
Christian Krüger vertrat Deutschland: Er führt in Mannheim das vielfach ausgezeichnete Restaurant Axt. Am 28. Januar, pünktlich um 8 Uhr, startete der deutsche Finalist gemeinsam mit seinem Commis Christian Döhner. Über den elften Platz freut sich Krüger: „Ich bin stolz, es bis ins Finale geschafft zu haben. Es war eine tolle Veranstaltung auf Spitzenniveau und ich freue mich sehr, hier eine solide Leistung gezeigt zu haben. Mein Dank gilt allen, die mich dabei so tatkräftig unterstützten.“

www.bocusedor.com

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