Der coolste Kochwettbewerb des Jahres

Die „JUNGEN WILDEN“ sind die Aushängeschilder einer neuen Generation von Köchen. ROLLING PIN sucht den „JUNGEN WILDEN 2009“!
November 13, 2015

Fotos: Werner Krug, Braunphotography.de, monika saulich
die jungen Wilden 2009

>>Der Bewerb

Teilnahmeberechtigt sind alle KöchInnen unter 30 Jahren (nach dem 31. 12. 1979 geboren)
Bis 28. Februar müssen alle Rezepte (Vorspeise, Hauptspeise, Dessert – unter Berücksichtigung des Warenkorbes) eingelangt sein.
Aus allen Anmeldungen sucht die Jury unter dem Vorsitz der „jungen wilden“ die besten neun Kandidaten aus. Von 18. bis 20. April treten je drei Köche in drei Vorausscheidungen gegeneinander an. Schauplatz ist die „junge wilde“-Arena auf der Messe „Alles für den Gast“ in Wien. Das Who is who der Kochszene wählt die Tagessieger, die in das große Finale am 21. April einziehen.
Jedem Finalisten stehen maximal fünf Stunden Zubereitungszeit für die 12 zu kochenden Portionen zur Verfügung.
Der Sieger darf sich neben viel Ruhm und Ehre über eine Coverstory in ROLLING PIN, über die begehrte Aufnahme in den Kreis der „jungen wilden“ und ein Praktikum bei Ferran Adrià freuen.
Anmeldung unter www.jungewilde.eu

Es gibt kaum einen anderen, der die Philosophie der „jungen wilden“ so verkörpert wie Stefan Marquard. Der Sternekoch und TV-Star ist mit 44 Jahren zwar kein Nesthäkchen unter den „jungen wilden“ mehr, doch seine Küche spiegelt genau das wider, wofür die „jungen wilden“ stehen. Seine Kreationen machen Spaß, sie strotzen vor Kreativität, verlangen in der Umsetzung ein perfektes Handwerk und bieten vor allem eines: außergewöhnlichen Geschmack. Nicht umsonst gilt Marquard als der „Vater“ der „jungen wilden“.

Ferran AdriàIch begrüße diesen großen Einsatz. Die „jungen wilden“ schaffen Neues und begeistern. Ich freue mich auf den Gewinner!
Ferran Adrià
El Bulli, 3 Michelin-Sterne

Vom 18. bis 21. April ist es wieder soweit: Das Who is who der Kochszene trifft sich auf der Gastronomiefachmesse „Alles für den Gast“ in Wien, um den „jungen wilden 2009“ zu küren. Wer zu den neun Auserwählten zählen will, die in Wien live vor hunderten Zuschauern, Journalisten, TV-Kameras und der Elite der Kochstars um die drei Finaltickets rittern, muss eigentlich nur auf drei Dinge achten: Egal ob aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz – er oder sie muss unter 30 Jahre alt sein (geboren nach dem 31. 12. 1979) und sich auf www.jungewilde.eu anmelden sowie dafür sorgen, dass die Rezepte für das 3-gängige Menü bis spätestens 28. Februar 2009 bei ROLLING PIN eingelangt sind. Aus allen Rezepten wählen die „jungen wilden“ Andreas Döllerer, Bernie Rieder, Christof Widakovich, Michael Nährer und Gerald Angelmahr jene neun Kandidaten aus, die in drei Vorausscheidungen (18. bis 20. April) um die drei Finaltickets kämpfen. Die Tagessieger qualifizieren sich für das große Finale am 21. April und stehen damit im Rampenlicht der ultimativen Kochchallenge.

Die Jury der jungen Wilden 2009

>>Über die jungen wilden

Diese Burschen werden uns in Zukunft ganz schön herausfordern. Die „jungen wilden“ sind die Zukunft des Kochberufs: engagierte Köche, die ihr Handwerk beherrschen und Gäste mit neuen Kreationen begeistern wollen.
Helmut Österreicher,
Österreicher im MAK,
Koch des Jahrzehnts

Die „jungen wilden“ haben sich als wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Förderung von Talenten etabliert.
Karlheinz Hauser, Sternekoch, Süllberg, Hamburg

Der Award „junge wilde“ ist die perfekte Bühne für junge, kreative Köche, die nach oben wollen.
Roland Trettl, Executive Chef Hangar-7, Salzburg

Die Richtung, die die „jungen wilden“ gehen, ist genau die richtige. Die Mode bleibt nicht stehen, deshalb sollen auch die Köche ihre Kunst weiterentwickeln und keinesfalls auf der Stelle treten. Schließlich kochen auch wir nicht mehr wie vor 30 Jahren. Und die „jungen wilden“ beweisen großen Mut zur Veränderung. Recht so!
Werner Matt,
Kochlegende

Der Award „junge wilde“ rückt junge Talente ins Scheinwerferlicht und präsentiert die kulinarische Avantgarde von morgen.
Tim Mälzer, Fernsehstar,
Die Bullerei, Hamburg

„Außergewöhnliche Kombinationen, geschmackliche Explosionen, interessante Neuinterpretationen von Klassikern sowie ungewöhnliche Zubereitungstechniken und vor allem die Liebe zu frischen und saisonalen Produkten prägen den Stil der ‚jungen wilden‘“, bringt ROLLING PIN-Herausgeber Jürgen Pichler, Initiator der „jungen wilden“, die Philosophie auf den Punkt. Der Titel „junger wilder“ zählt mittlerweile zu den begehrtesten Auszeichnungen Europas. Der Sieg, ja bereits die Teilnahme am Finale, ist ein regelrechter Karriereturbo. Beispiele gibt es zur Genüge: Gerald Angelmahr (Coverstory, Seiten 6 bis 11), der zum Zeitpunkt seines Sieges im Jahr 2007 noch Chef Saucier im Imperial in Wien war, katapultierte sich nur wenige Monate später in Wiens Gourmethimmel: Als Küchenchef im renommierten Restaurant Korso beerbte er niemand Geringeren als Reinhard Gerer.

Gerald AngelmahrMan katapultiert sich auf die Augenhöhe der Stars und baut Connections von unschätzbarem Wert auf.
Gerald Angelmahr,
„junger wilder“ 2007, Küchenchef im Korso in Wien

Ein Jahr zuvor hatte Michael Nährer den Sieg abgeräumt. Der sympathische Souschef des Landhauses Bacher war damals noch ein ungeschliffener Diamant. Heute leitet Nährer erfolgreich sein eigenes Restaurant in Kapelln nahe St. Pölten, verzückt mit seiner Küche nationale und internationale Gourmetkritiker und avancierte zum Liebling der Medien. Dass allein die Finalteilnahme einen Karriereschub der Sonderklasse bedeutet, hat der Zweitplatzierte von 2006, Max Aichinger, eindrucksvoll bewiesen: Nach dem Bewerb gelang der große Sprung, Aichinger stieg im Magazin in Salzburg vom Souschef zum Küchenchef auf. Zuletzt holte das Artner am Franziskanerplatz ihn als Chefkoch an Bord, wo er auf Anhieb zwei Hauben erkochte. Auch der amtierende „junge wilde“, Roland Huber, ist fassungslos über den Rummel, der sich seit seinem Sieg im Herbst 2008 rund um ihn abspielt: „Ein Wahnsinn! Von einer Sekunde auf die andere ist man ein gefragter Mann. Die Türen zu den großen Küchen der Welt stehen einem plötzlich offen.“

Vor allem ist es eine Tür, die nur der Sieger der „jungen wilden“ aufstoßen darf. Und zwar die zum El Bulli, in dem der „junge wilde 2009“ als Hauptpreis ein Praktikum absolvieren darf. Denn gerade Molekularpapst Ferran Adrià hat durch seine Kochtechniken die Küche der letzten Jahre maßgeblich geprägt und revolutioniert. Daher gibt es für die „jungen wilden“, die sich ebenfalls nicht vor neuen Zubereitungstechniken verschließen, keinen perfekteren Preis als eine Stage in der Keimzelle der Kreativität.
„Der ‚junge wilde‘-Award ist weit über die Grenzen des deutschsprachigen Raums bekannt. Bis jetzt ging der Sieg jedoch immer an einen Österreicher. Für meinen Geschmack ist es schön langsam an der Zeit für den ersten deutschen Sieger“, heizt Kochlegende Fritz Schilling das Ländermatch zwischen Österreich und Deutschland an.

Der Warenkorb

Um Kreativität messbar und vergleichbar zu machen, müssen folgende Produkte bzw. Techniken im 3-gängigen Menü verarbeitet werden:

  • Kalbskopf (Bäckchen, Zunge und Hirn)
  • Zander
  • Wiberg Fenchel ganz
  • Wiberg Paprika Rubino delikatess
  • sowie mindestens eine iSi Espuma-Technik.

In welcher Reihenfolge die Produkte eingesetzt sowie mit welchen anderen Produkten diese ergänzt werden, obliegt allein der Kreativität der KöchInnen.

Mariniertes Kalbsbries mit PastinakenpüreeEspuma of the year:

Unter allen 9 Finalisten wählt die Jury die innovativste Espumakreation. Der Gewinner wird von iSi zum Kongress Madrid Fusión 2010 inkl. Anreise und Nächtigung eingeladen. Erhöhe deine Chancen, indem du mehrere Espumakreationen in dein Menü einbaust.

Christof Widakovich„Die Produkte im Warenkorb lassen das Herz eines jeden kreativen Kochs höher schlagen. Ich freue mich schon auf die Auswahl der 9 Finalisten.“
Christof Widakovich
Küchenchef Eckstein (Graz)

Zander trifft Aal mit Hirn

Wie man den Warenkorb zu einem kreativen Gericht verarbeiten kann, zeigt der „junge wilde“ Christof Widakovich mit dieser Kreation:
Mariniertes Kalbsbries mit Pastinakenpüree, im Zungenfond pochierter Zander mit Wasserspinatpesto, knusprige Zunge und gelierter Zungenfond, in Roten Rüben gesulztes Kalbshirn mit Rübenespuma und geräuchertem Aal.

Für alle, die richtig durchstarten wollen, zählt jetzt nur mehr eines: rasch anmelden und mit einem kreativen Rezeptvorschlag den Einzug in die Vorausscheidungen schaffen! Der Countdown läuft: Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2009.

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