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Wie schmeckt eigentlich … Lulo?

In Südamerika wurde nicht nur Gold gefunden, sondern auch dieser kulinarische Schatz. Warum diese Pflanze mehr drauf hat als nur optische Zier!
November 13, 2015

LuloFoto: Shutterstock

Auf 1000 bis 2400 Meter Höhe in den Anden zwischen Kolumbien und Ecuador wird die Lulo – der fruchtige Schatz Südamerikas – angebaut. Lulo-Pflanzen können eine Höhe von ein bis drei Metern erreichen. Je Blütenstand entstehen zwischen ein und vier runde, drei bis 6,5 Zentimeter große Beeren, die reif orange sind, ein grünliches Fruchtfleisch besitzen und aufgeschnitten einem Tomaten-Innenleben gleichen. Von außen ist sie leicht behaart, den größten Teil der Behaarung verliert sie jedoch bis zur Fruchtreife. In den orangen Früchten der Kulturpflanze, die auf Spanisch auch Naranjilla genannt wird, befindet sich eine Vielzahl gelb-bräunlicher Samen, weshalb sie Tomaten so ähnlich sieht.

Wie das mit leckeren Schätzen oft so ist, sind sie leicht vergänglich: Die Lulo-Frucht ist druckempfindlich und…

LuloFoto: Shutterstock

Auf 1000 bis 2400 Meter Höhe in den Anden zwischen Kolumbien und Ecuador wird die Lulo – der fruchtige Schatz Südamerikas – angebaut. Lulo-Pflanzen können eine Höhe von ein bis drei Metern erreichen. Je Blütenstand entstehen zwischen ein und vier runde, drei bis 6,5 Zentimeter große Beeren, die reif orange sind, ein grünliches Fruchtfleisch besitzen und aufgeschnitten einem Tomaten-Innenleben gleichen. Von außen ist sie leicht behaart, den größten Teil der Behaarung verliert sie jedoch bis zur Fruchtreife. In den orangen Früchten der Kulturpflanze, die auf Spanisch auch Naranjilla genannt wird, befindet sich eine Vielzahl gelb-bräunlicher Samen, weshalb sie Tomaten so ähnlich sieht.

Wie das mit leckeren Schätzen oft so ist, sind sie leicht vergänglich: Die Lulo-Frucht ist druckempfindlich und daher auch nicht lange lagerfähig. Ein schneller Verzehr der frischen Frucht ist daher empfehlenswert. So wird’s gemacht: Frucht aufschneiden und auslöffeln. Oder doch lieber einen Saft? Dafür presst man die Frucht aus und erhält dadurch einen intensiven Geschmack. Aufgrund der vorsichtigen Lieferung und schnellen Vergänglichkeit hat die Frucht in unseren Breitengraden einen hohen Preis. Dafür bekommt man aber auch die volle Ladung Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe, viel Vitamin C, Kalzium, Phosphor, Eisen und Zitronensäure. Etwas gekühlt aus dem Kühlschrank hat sie einen erfrischenden süßen Zitrusgeschmack, der etwas an eine Rhabarber-Limonen-Mischung erinnert. Als Zutat in Kuchen, Marmelade, Gelee, Sirup und Eis kommt ihr Geschmack besonders zur Geltung. Grüne – unreife – Lulos können bei Zimmertemperatur gereift werden. Reife Lulos sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit sie nicht so schnell verderben.

Während in Kolumbien und Ecuador das Fruchtfleisch der Lulo mit Milch oder Wasser verdünnt und mit Zucker zu Saft verarbeitet oder in anderen Getränken verwendet wird, sind die exotische Frucht und ihre Verwendung in Europa kaum bekannt, weshalb es auch wenig Nachfrage gibt. In Mitteleuropa wird die Lulo unter verschiedenen Namen gelegentlich als auch Zierpflanze gezogen und verkauft, dabei hat sie so viel mehr zu bieten!

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