Bäcker gekündigt, weil er Hygienevorschriften einhält

Skurriler geht’s kaum: In New York City wurde der Bäcker Stefan Fischer gekündigt, weil er seinen Boss auf einen Ungezieferbefall des Mehls hinwies.
Dezember 12, 2016 | Fotos: Shutterstock

tote insekten
Mehrkornbrot aus infiziertem Mehl: Der deutsche Bäcker Stefan Fischer wurde von seinem Arbeitgeber in New York gekündigt, weil er anmerkte, dass ein ganzes Silo voller Mehl mit Ungeziefer verunreinigt war, so die Daily News in New York.
Bei dem befallenen Mehl handelt es sich um eine Charge von rund 1500 Kilogramm. Fischer machte ein Foto des infizierten Mehls und schickte es mit einer Nachricht an seinen Boss. Der Boss wollte die Tatsache ignorieren und gab Fischer die Anweisung, aus dem infiziertem Mehl Mehrkornbrot zu backen, weil die Insekten nicht auffallen würden in einem knusprigen Brot, so der Anwalt des arbeitslosen Bäckers. Darauf wollte sich Fischer nicht einlassen und wurde gekündigt.

In der Bäckerei in Lond Island City arbeitete Fischer seit Januar. Vor 30 Jahren lernte er in Deutschland das Bäckerhandwerk. Außerdem ließ er sich besonders in der Ernährungssicherheit ausbilden. Die Bäckerei steht für einen Kommentar zum Vorwurf nicht zur Verfügung. Die Großbäckerei Bakery of New York liefert an mehrere Bäckereien und Großhändler.

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