Lockdown-Lockerungen: So sieht es für Europas Gastro aus

Bundeskanzler Sebastian Kurz zu den Lockerungen nach Ende des Teil-Lockdowns: "Wir werden nach dem 7. Dezember mit weiteren massiven Einschränkungen leben müssen".
November 30, 2020 | Fotos: beigestellt

Gegenüber der Kleinen Zeitung erwähnte Kurz zusätzlich, dass es keine übereilten Öffnungsschritte geben wird. „Vorsichtig“ sollen sie sein und auch das betreffe fürs Erste nur den Handel und die Schulen.

Gegenüber der Kleinen Zeitung erwähnte Kurz zusätzlich, dass es keine übereilten Öffnungsschritte geben wird. „Vorsichtig“ sollen sie sein und auch das betreffe fürs Erste nur den Handel und die Schulen.

Maskenpflicht, Gastro
„Wir werden nach dem 7. Dezember mit weiteren massiven Einschränkungen leben müssen.“

Ein dritter Lockdown muss verhindert werden

Am Mittwoch soll das Geheimnis um die Lockerungen des aktuellen Teil-Lockdowns gelüftet werden. Erste Punkte zum Fahrplan können allerdings schon einmal vage skizziert werden.

  • Handel und Schulen sollen zuerst wieder hochfahren. Mit rigoroseren Maßnahmen versteht sich. So soll es im Handel eine Quadratmeter-Regelung pro Kunde geben und damit einhergehende Einlassbeschränkungen geben.
    Bei den Schulen soll zumindest mit dem Pflichtschulunterricht gestartet werden. Gezielte Maßnahmen im Zuge dessen, wie z.B. Maskenpflicht, Ausweich-Klassenzimmer in Hotels (o.ä.), Abstandsregeln, uvm., sollen am Mittwoch beschrieben werden.
  • Für die Gastronomie wird es besonders spannend. Kann man evtl. davon ausgehen, dass sich die Regierung in Österreich an den Nachbarländern und orientiert und den Gastro-Lockdown über die Feiertage bis ins Neue Jahre ausdehnt. Aus Sicht des WKO Spatenobmanns Mario Pulker wäre dies auch aus wirtschaftlicher Sicht vernünftiger.
  • Kultur- und Sporteinrichtungen werden – wie die Gastronomie und Hotellerie – nicht unter den glücklichen ersten sein, die nach dem Lockdown in den üblichen (zumindest Corona-)Tages-Usus zurückkehren dürfen. Die weiteren Öffnungsschritte werden sich hier rein nach den Infektionszahlen gestalten. Ebenso betroffen – die Veranstaltungsbranche.

Ski adé?

Unisono spricht man sich in den Ländern Deutschland, Italien und Frankreich dafür aus, einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus durch die Schließung der Skigebiete entgegenzuwirken. Die Bilder vom Saisonstart, die sich drängelnde Menschenmengen in Schlangen an den Liften und Gondeln zeigten, dürften noch allen gut um Gedächtnis sein. Auch in den gastronomischen Betrieben sieht man gesteigertes Potenzial einer Ansteckung. Der 10. Jänner wird derzeit als mögliches Datum gehandelt, bis wann man den Wintertourismus in Winterschlaf versetzen will.
Auf die Zustimmung aus Österreich und der Schweiz kann man dagegen noch warten, denn hier trifft Bundeskanzler Kurz eine klare Aussage: „Das hängt immer mit den Infektionszahlen zusammen, und zwar den Infektionszahlen bei uns in Österreich“. Wie würde auch die Entschädigung für die Betroffenen aussehen? Gibt es ein weiteres Milliarden-Paket?
Der Wintertourismus ist in Österreich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der stetig mit Investitionen auf den letzten Stand und für Touristen wie Sportveranstaltungen attraktiv gehalten wird. Besonders die Weihnachtszeit ist für die Hotellerie wie Gastronomie besonders lukrativ und für das Geschäft essenziell. Trotz der Ausarbeitung von massiven Hygienekonzepten könnte der Branche nun eine weitere Durststrecke bevorstehen, mit der man wirtschaftlich erst mal wieder fertigwerden muss. Fakt ist allerdings auch, dass die Skigebiete im Rahmen des Lockdowns ohnehin geschlossen sind und laut Kurz die Sport-und Freizeiteinrichtungen nach dessen Lockerung nicht zu den ersten Öffnungen zählen werden. Dezidierte Pläne zur Schließung der Skigebiete über Weihnachten und Silvester dürfen mit Mittwoch erwartet werden.

Proteste trotz Lockerungen in Europa

Für die Vorweihnachtszeit soll es in Ländern wie Frankreich, Großbritannien, Italien und Irland mit Lockdown-Lockerungen funktionieren, ab 3. Dezember in Tschechien.
Diese Lockerungen bedeuten in erster Linie allerdings oftmals nur das Aufatmen für den Handel, nicht jedoch für die Gastronomie. So bleibt auch in Belgien – man öffnet die Geschäfte wieder ab 1. Dezember – die Schließung der Bars, Cafés und Restaurants aufrecht. Die Menschen gehen auf die Barrikaden. In Protesten wird teils zu Tausenden gegen die Beschränkung der persönlichen Freiheit sowie gegen die Schließung der Skigebiete aufmarschiert.

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