Sofitel in Berlin ist Insolvent

Als eines der ersten großen 5-Sterne-Opfer der Corona-Pandemie muss das Luxushaus Sofitel in der Berliner City West Insolvenz anmelden.
Juli 15, 2020 | Fotos: Sofitel

Dass speziell der Städtetourismus unter den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Krise extrem leiden muss, ist kein Geheimnis, denn viele ausländische Touristen und Business-Gäste bleiben derzeit zu Hause. Mit dem Sofitel Hotel Kurfürstendamm in Berlin trifft es jetzt das erste prominente Opfer. Bereits Ende Juni wurde von der Betriebsgesellschaft HAB-Betriebs GmbH der Antrag auf eine Insolvenzverfahren eingereicht. Bis Ende August soll der Betrieb aber gesichert sein, wie die Berliner Morgenpost berichtet. 

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Das Sofitel Berlin Kurfürstendamm besitzt 267 Zimmer und 44 Suiten sowie 16 Konferenzräume, darunter einen Ballsaal für bis zu 350 Personen, drei Restaurants und Bars sowie einen Wellnessbereich. 

Baukosten lagen bei 67 Millionen Euro

Das 2005 als Hôtel Concorde Berlin eröffnete Haus wurde 2014 von der Luxusmarke Sofitel übernommen, über mehrere Jahre modernisiert und ausgebaut und machte sich als Celebrity-Bleibe für internationale Superstars wie Kate Winslet oder oder Lady Gaga einen Namen. Die Baukosten für das Mammutprojekt lagen damals bei rund 67 Millionen Euro, wobei namhafte Künstler und Designer wie Katrin Kampmann ihre Finger im Spiel hatten und dem Kult-Hotel einen besonderen Touch verliehen. Das moderne Luxushaus besitzt 267 Zimmer und 44 Suiten sowie 16 Konferenzräume, darunter einen Ballsaal für bis zu 350 Personen, drei Restaurants und Bars sowie einen Wellnessbereich. 

www.sofitel-berlin-kurfuerstendamm.com

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