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60 Seconds Food Facts – The Art of Shocking

Die Artischocke ist das Mauerblümchen unter den Gemüsesorten. Zu unrecht, denn die hübsche Distel ist in Wirklichkeit ein heißer Feger in violett bis grün – ein echter Aromenschocker, und das auf köstliche Art.
November 13, 2015

Fotos: Shutterstock, Andreas Kolarik
Artischocke

Artischocke
Kleine Artischockenkunde:

1 Die obersten Blattspitzen der Artischocke vor der Zubereitung entfernen.
2 Die inneren Blätter, das Herz, gilt als delikat und ist das Premiumstück des Gemüses.
3 Die feinen Härchen unter den Blättern, Heu genannt, entfernen.
4 Der obere Teil des Stiels kann bei einigen Sorten mitgegessen werden, wird aber meist vor dem Verkauf bereits abgetrennt.

Der stachelige Stammbaum

Die Artischocke zählt zur Familie der Korbblütler und ist eine Verwandte der Distel. Gegessen wird von der zwei Meter großen Pflanze nur die geschlossene Blütenknospe. Als wichtigste Vertreter gelten die Sorten Camus de Bretagne aus Frankreich, die Violetto di Toscana, die durch ihre violette Farbe betört, sowie Tudela, eine spanische Sorte, die auch im Ganzen genossen wird.

Knackpunkt: Richtige Zubereitung

Die konservative Art der Verarbeitung sieht ein etwa dreißigminütiges Kochen im Salzwasser vor. Besser ist es, die Artischocken kürzer zu kochen oder zu blanchieren und gleich darauf mit Zitrone zu beträufeln, um die Farbe der Artischocke zu erhalten. Genial schmeckt sie auch gegrillt oder
geräuchert.

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Marc Fosh„Es gibt nichts Schlimmeres als graue Artischocken. Je nach Zubereitung erhält man geniale Aromen oder ein kulinarisches No-Go.“

Marc Fosh
Sternekoch im Simply Fosh
www.marcfosh.com

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