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Wie schmeckt eigentlich die Sapodilla?

Die südamerikanische Frucht wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, überzeugt aber durch ihren einzigartigen Geschmack.
Feber 2, 2017 | Fotos: Claudio Martinuzzi

Die Sapodilla

Sie hat’s drauf

Die südamerikanische Frucht wirkt im Obstkorb eher wie ein unscheinbares Mauerblümchen. Mit ihrer hellbraunen Schale samt runzeliger Oberfläche könnte die Sapodilla durchwegs als alte Kartoffel durchgehen und würde wohl keinen Schönheitswettbewerb gewinnen.

Doch unter ihrer Schale und dem Motto „Außen pfui, innen hui“ versteckt die exotische Köstlichkeit einen wahren Schatz.
Das hellorange Fruchtfleisch schmeckt süßlich und erinnert stark an den Geschmack von Birne, Aprikose mit einem Hauch Zuckermelone.

Die Konsistenz des Fruchtfleisches ist leicht mehlig und entfacht ein fülliges Feuerwerk an kräftigen Aromen am Gaumen. Die schwarzen Kerne der Frucht sollte man vor dem Verzehr allerdings gründlich entfernen. Der Breiapfel, wie er in unseren Breitengraden auch genannt wird, erreicht einen Durchmesser von rund vier bis sechs Zentimetern. Ihren Ursprung hat

Die Sapodilla

Sie hat’s drauf

Die südamerikanische Frucht wirkt im Obstkorb eher wie ein unscheinbares Mauerblümchen. Mit ihrer hellbraunen Schale samt runzeliger Oberfläche könnte die Sapodilla durchwegs als alte Kartoffel durchgehen und würde wohl keinen Schönheitswettbewerb gewinnen.

Doch unter ihrer Schale und dem Motto „Außen pfui, innen hui“ versteckt die exotische Köstlichkeit einen wahren Schatz.
Das hellorange Fruchtfleisch schmeckt süßlich und erinnert stark an den Geschmack von Birne, Aprikose mit einem Hauch Zuckermelone.

Die Konsistenz des Fruchtfleisches ist leicht mehlig und entfacht ein fülliges Feuerwerk an kräftigen Aromen am Gaumen. Die schwarzen Kerne der Frucht sollte man vor dem Verzehr allerdings gründlich entfernen. Der Breiapfel, wie er in unseren Breitengraden auch genannt wird, erreicht einen Durchmesser von rund vier bis sechs Zentimetern. Ihren Ursprung hat die leckere Frucht in Mittelamerika in den tropischen Regionen zwischen Mexiko und Costa Rica.

Mittlerweile werden die Breiapfelbäume aber auch in anderen geeigneten Gebieten rund um den Globus angebaut und sind (bei uns über R&S Gourmet Express) ganzjährig erhältlich. Bei etwa drei Grad kann die Sapodilla problemlos bis zu vier Wochen gelagert werden.

Man sollte der Exotin allerdings genügend Zeit zum Nachreifen lassen, da sie frühreif einen unangenehm pelzigen Geschmack hat. Mit ein wenig Zitronensäure beträufelt, kann sie ähnlich wie die Kiwi halbiert und ausgelöffelt werden. Sie eignet sich auch als Konfitüre, im Obstsalat oder gemixt in Drinks und Cocktails.

Das Fruchtfleisch der Sapodilla überzeugt aber nicht nur unsere Geschmacksknospen, sondern gleichermaßen unser Immunsystem. Mit Inhaltsstoffen wie Magnesium, Vitamin C und B, Eisen sowie Kalzium ist der Breiapfel eine nährstoffreiche Vitaminbombe.

Wer sich dem übermäßigen Sapodilla-Konsum hingibt, sollte im Anschluss einige Zeit am stillen Örtchen einplanen. Große Mengen der kleinen Lateinamerikanerin haben nämlich eine abführende Wirkung!

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