Ausgabe 168, Porträts

Spielernatur

Sechs Restaurants in 13 Jahren: Robert Huth hat sich in Wien ein Gastroimperium aufgebaut und liebt den Kick, neue Projekte zu starten. Warum er nie aufhören will zu zocken.

 

 Robert Huth mit einer Jollykarte

 

Fotos: Helge O. Sommer


Pokerface
Die Angriffslust blitzt im Gespräch mit Robert Huth immer wieder furchtlos aus seinen Augen. Der Businessplan des gebürtigen Wieners lautet kompromisslose Attacke, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er mit aktuell fünf Restaurants noch lange nicht genug hat.

Sie haben im März 2014 Ihr Restaurant im Haus der Musik geschlossen. War dieser Rückschlag eine Lehre oder werden Sie trotzdem noch weitere Projekte starten?
Robert Huth:
Das war tatsächlich ein Riesen-Flop. Aber so etwas gehört dazu. Ich ärgere mich auch nicht über diesen Bauchklatscher. Wir hätten am besten nur schon sechs Monate früher schließen sollen.

Woher rührt Ihre Lust, sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen?
Huth:
Das ist anscheinend tief in meinem Unterbewusstsein verankert. Schon als wir 2001 mit dem ersten Restaurant begannen, haben uns alle für verrückt erklärt, da wir ja völlig bloßfüßig in die beinharte Gastrowelt gestartet sind.

Das heißt, Sie hatten keine gastronomischen Erfahrungen, als Sie das erste Mal eröffneten?
Huth:
Nicht wirklich. Meine Frau...



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14.11.2015