Ausgabe 236, START PreBottom 3er

Alles außer Müll: Berliner Restaurant FREA setzt auf Zero-Waste

Vegane Gerichte aus regionalen und ökologisch angebauten Lebensmitteln.

Fotos: FREA, Julia Schmidt Fotografie

Frea ist das weltweit erste Zero-Waste-Restaurant, das zu 100 Prozent pflanzenbasierte Gerichte anbietet. „Wir arbeiten sehr eng mit regionalen Bauern zusammen und verwenden ausschließlich biologisch und ökologisch angebaute Lebensmittel“, sagt der Berliner Gründer David Johannes Suchy.

 

Er erklärt weiter: „Da unsere Philosophie verständlich ist, können wir so auf unnötige Verpackungen verzichten und die Ware plastikfrei zu uns bekommen.“ Bei Frea wird alles selbst produziert. Ob reines Sauerteigbrot, hausgemachte Pasta, Kombucha, Wasserkefir, selbst gemachte Haselnussmilch oder die hauseigene Schokolade.

Kompostiermaschine "Gersi" verarbeitet alle Reste

Alle Reste aus der Küche, die nicht mehr fermentiert, eingelegt oder eingekocht werden können, landen in der Kompostiermaschine „Gersi“. Gersi verarbeitet alle Reste, auch die vom Gast, innerhalb von 24 Stunden zu einem wunderbaren Bodenersatzstoff. Diese „Erde“ nehmen die Bauern nach Anlieferung der Ware wieder mit und schmeißen sie auf die Felder. Die Erfinder des Frea-Konzepts wollen undogmatisch aufzeigen, dass eine Küche ohne tierische Produkte und mit nachhaltiger Philosophie auch genial schmecken kann. 

Konzept

Frea ist ein veganes Restaurant in Berlin, das ohne Müll auskommt. Bei den Vor- und Hauptspeisen, von denen es drei zur Auswahl gibt, arbeitet Küchenchef Halfdan Kluften mit schmelzigen Cremes, allerlei Gemüsesorten und gehaltvollen Dips. In regelmäßigen Vorträgen stellen sich lokale Produzenten vor. 

Preise

Die Vorspeisen kosten zwischen sechs und sieben Euro, Hauptgerichte sind für etwa zehn Euro zu haben, Desserts kosten zwischen drei und sechs Euro.

www.frea.de

13.05.2019