Ausgabe 073, Management-Tipps

Gourmetkritiker erkennen

Dem Te(s)ter auf der Spur: Meist agiert er anonym, nur zu gern will man ihn entlarven.Der Gourmetkritiker, das unbekannte Wesen. Welche Signale Gäste überaus verdächtig machen, haben wir für Sie herausgefunden. Ein „Täterprofil“.

Fotos: Werner Krug, beigestellt

Ein Herr gesetzteren Alters und von stattlicher Statur, eine Wirtschaftszeitung unter dem Arm, Block und Stift in der Hand? Nun gut, selbst detektivische Nackedeis können in diesem Fall mit der Überführung des „Täters“ prahlen. Aber leider: Dass Gourmetkritiker bloß auf diese Merkmale zu reduzieren sind, ist Kli-Sch(n)ee von gestern. Die Spezies gibt es in allen körperlichen Längen und Breiten vom Spargeltarzan bis zur Urgewalt und ebenso in allen Umgangsformen. Dennoch ist es oft genau jene betonte Unauffälligkeit, die erst recht wieder auffällig macht. Wir haben uns in der Branche nach nicht ganz todernsten Theorien zur Identifizierung (ohne Gewähr!) umgehört.

Er reserviert für zwei und kommt aber allein, weil, wie er beteuert, der Partner krank, anderweitig beschäftigt oder nur kurz mal Zigaretten holen gegangen ist? Sehr verdächtig! Am besten, Sie gehen nach dem Empfang des Gastes gleich nach draußen und checken die Reifen (Michelin?) das...



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28.10.2008