Ausgabe 083, News

Die Köche haben sich lächerlich gemacht!

Das ist der knallharte Tenor der Gourmetjournalisten zur Diskussion rund um den Abzug des Guide Michelin aus Österreich. Lesen Sie hier, was die Brancheninsider noch kritisieren!

Fotos: Alfons Kowatsch, Guide Michelin, Johannes Kittel
Nowak, Hacker und Holzer kritisieren den Guide Michelin

Die Wogen gingen hoch in der Gastroszene! Als ROLLING PIN exklusiv das Aus des Guide Michelin für Österreich vermeldete, formte sich schnell eine breite Front, die den internationalen Führer wieder zurückholen wollte.

ROLLING PIN unterstützte die Branche mit einer erfolgreichen Online-Petition, die an den Guide Michelin-Boss Jean-Luc Naret ging.
Das und ein Schreiben des österreichischen Wirtschaftsministers, Reinhold Mitterlehner, bewogen den Guide Michelin-Boss zum Umdenken (siehe rechts). Der Führer könnte 2011 ein Comeback in Österreich feiern. Allerdings müssten mehr Bücher verkauft werden. Laut Guide Michelin zwischen 30.000 und 40.000 Stück. Gastronomen, aber auch Politiker boten an, den Führer mit der Abnahme von einer nicht unwesentlichen Stückanzahl zu unterstützen.

ROLLING PIN lud zu diesem kritischen Thema jene ein, die sich nie ein Blatt vor den Mund nehmen: Österreichs Gourmetjournalisten und Restaurantkritiker. Diese „Elefantenrunde“ zum Thema „Kniefall vor dem Guide Michelin?“ stieg passenderweise im Tirolergarten im Wiener Tiergarten Schönbrunn ab, im Gourmetrestaurant von Sigi Kröpfl.

ROLLING PIN: Ist das Angebot, eine gewisse Stückzahl der Guide Michelin-Auflage aufkaufen zu wollen, ein „Affentheater“ oder ein ernstzunehmender Versuch, den renommierten Führer im Land zu behalten?
Florian Holzer: Fazit ist, dass sich die Köche lächerlich gemacht haben...

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04.08.2009