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Wie schmeckt eigentlich … Kokosblütenzucker?

Süße Nüsse?
November 13, 2015

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Auch als Kokoszucker oder Kokospalmzucker wird die Süße der Kokosnuss in den vergangenen Jahren als gesündere Alternative zu anderen Zuckerarten gehandelt. Gewonnen aus dem Pflanzensaft der Kokospalme, gilt er im Süden und Südosten Asiens seit Jahrtausenden als Mittel zur Süßung. Die weltweit größten Produktionen sind demnach auch auf den Philippinen und auf Indonesien angesiedelt.

Um Kokoszucker herzustellen, werden die Knospen der Kokospalme abgeschnitten. Der Pflanzensaft beginnt daraufhin…

KokosblütenzuckerFoto: Shutterstock

Auch als Kokoszucker oder Kokospalmzucker wird die Süße der Kokosnuss in den vergangenen Jahren als gesündere Alternative zu anderen Zuckerarten gehandelt. Gewonnen aus dem Pflanzensaft der Kokospalme, gilt er im Süden und Südosten Asiens seit Jahrtausenden als Mittel zur Süßung. Die weltweit größten Produktionen sind demnach auch auf den Philippinen und auf Indonesien angesiedelt.

Um Kokoszucker herzustellen, werden die Knospen der Kokospalme abgeschnitten. Der Pflanzensaft beginnt daraufhin, an der Schnittfläche auszutreten, und wird in Bambusgefäßen aufgefangen. Er landet in großen Woks und wird über mittlerer Hitze so lange geköchelt, bis das Wasser– knapp 80 Prozent des durchsichtigen Safts – weitestgehend verdampft ist. Übrig bleibt eine dicke, sirupartige Flüssigkeit, die Toddy genannt wird. Das Endprodukt gibt es dann in Kristall-, Block- und weicher Pastenform.

Geschmacklich ist der Kokoszucker ähnlich dem braunen Zucker, er hat aber neben seiner subtilen Süße einen Hauch Karamell im Aroma – von Kokosaromen ist trotz des Namens keine Spur. Er ist auch in der Tat gesünder als seine weißen und braunen Verwandten: Aufgrund eines Ballaststoffes namens Inulin hat er mit 35 einen viel niedrigeren glykämischen Index als weißer Zucker, der es auf einen Wert von 60 bringt. Das macht ihn besonders für Diabetiker interessant. In Rezepten kann Kokoszucker anstelle der herkömmlichen Alternativen verwendet werden, da er sich beim Backen und Kochen fast gleich wie Rohrzucker verhält und aufgrund des niedrigen Schmelz-grades besonders gut löslich ist. Außerdem ist er reich an Mineralien wie Potassium, Magnesium, Zink und Eisen sowie Vitamin B1, B2, B3 und B6.Wer in unseren Breitengraden Kokosblütenzucker kaufen möchte, wird im gut sortierten Asia-Laden oder auch im Reformhaus fündig, wo er meist in Kristallform angeboten wird. Der Kilo schlägt mit rund 20 Euro zu Buche.

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