Ausgabe 137, Porträts

Pleitegeier

3-Sterner Juan Amador über Fehlinvestion und erneuten Alleingang

3-Sterner Juan AmadorFoto: Werner Krug

Ende November 2012 bestätigte sich, was zuvor bereits wochenlang als offenes Geheimnis galt – die 2011 gegründete Amador AG, in der der deutsche 3-Sterne-Koch seine gastronomischen Aktivitäten im In- und Ausland zu bündeln versuchte, meldete Insolvenz an. Knapp sechs Wochen später treffen wir einen gut gelaunten Spitzenkoch, der mittlerweile wieder Alleinunternehmer ist. Ein Gespräch über mangelnde Flexibilität, zu hochtrabende Pläne, falsche Berater und die Zukunft des einzigen 3-Sterne-Restaurants Deutschlands ohne Großinvestor im Rücken.


Natürlich fällt es nicht leicht, eine insolvenz öffentlich zu machen. Aber ich habe überraschenderweise mehr Solidarität als
Ohrfeigen geerntet.

Juan Amador über das Tabuthema Insolvenz



Wenn ein 3-Sterne-Koch Insolvenz anmeldet, sorgt das naturgemäß für mächtiges Rauschen im Blätterwald. Wie lebt es sich als Spitzenkoch mit dem Label des Pleitegeiers am Revers?
Juan Amador: Natürlich war es kein leichter Schritt, mit dieser Information an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass...

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14.11.2015