Ausgabe 200, Porträts, Konzepte & Openings

Freigeist: Burgerlicious

Amerikanisches Essen, peppiges Design und der perfekte Servicegedanke. Im Burgerlokal Freigeist sorgen die Macher Andreas Hammer und Christoph Feilhofer für einen High-end-Fast-Food-Boom in Graz. Eine Konzeptanalyse.

Text: Kathrin Löffel     Fotos: Claudio Martinuzzi, www.tg-graphigzone.com

Fluffig weiches Sesambrötchen, saftige 160 Gramm Rindfleisch, karamellisierte Zwiebeln, ofengeschmorte Tomaten, hausgemachte Sauce und eine dicke Scheibe schmelziger Cheddarkäse: 

So lieben die Jungs hinter dem Erfolgskonzept Freigeist einen richtig guten Burger – und im eigenen Lokal gibt es nur, was die Macher Andreas Hammer und Christoph Feilhofer selbst gerne essen und trinken. 

In der Küche setzt Küchenchef und Fast-Food-Fan Tihomir Mudnic das Konzept um. Er lernte sein Handwerk bei Kapazundern wie Heinz Reitbauer und Gerhard Fuchs und kennt Hammer und Feilhofer seit ihrem Start in Graz – damals noch mit Café-Konzept statt Burgerlokal – vor sieben Jahren. 

Cheese Effect

Neben amerikanischen Burgern sind die Lieblingsspeisen der drei Freigeister erstklassige Mojitos verschiedenster Geschmacksrichtungen von Passionsfrucht bis Apfel-Guave, epische Milkshakes mit Donuts und Oreo-Keksen – mit oder ohne Alkohol, fruchtige handgemachte Eistees und Limonaden, diverse Orangeweine sowie Gin-Sorten und für Frühaufsteher Frühstücksvarianten, die die Namen großer Metropolen tragen. Moment – ein Burgerlokal mit Orangeweinen?

Die Freigeister hinter dem Konzept mit ihren Lieblingsburgern: Christoph Feilhofer und Andreas Hammer

Christoph Feilhofer ist der Natur- und Orangewein-Liebhaber unter den beiden Machern, die sich schon seit der Schulzeit an der Tourismusschule kennen: „Wir versuchen, uns in jeder Position abzuheben. Getreu dem Namen Freigeist. Wir wollen uns mit dem Angebot auf der Speise- und Getränkekarte abgrenzen und ansprechen. Und Burger und Wein – ob Orange, Natur oder klassisch – passen super zusammen und kommen nicht nur bei uns, sondern auch bei den Gästen sehr gut an. Gutes Essen braucht guten Wein“, erklärt Feilhofer das lukullische Konzept. 

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11.01.2017