Ausgabe 237

Kann Mehl verderben?

Wer nicht fragt, bleibt dumm

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Angaben zur Mindesthaltbarkeit sind immer so eine Sache. Dass ein Lebensmittel nicht automatisch ungenießbar wird, wenn es das Verfallsdatum überschritten hat, ist für manche bis heute nicht nachvollziehbar. Im Gegensatz zu Verbrauchsangaben ist die Mindesthaltbarkeit eine Garantie des Herstellers, wie lange ein Produkt bei ordnungsgemäßer Lagerung mindestens genießbar ist. So ist es auch bei Mehl.

Prinzipiell gilt: Je trockener ein Produkt ist, desto länger ist es haltbar. Mehl ist also im Umkehrschluss fast unverderblich. Etwas mehr Vorsicht ist bei Vollkornmehlen geboten, da diese durch den höheren Gehalt an natürlichen Fetten schneller ranzig werden können als weißes Mehl. 

Bei allen Mehlsorten ist auf jeden Fall zu beachten, dass sie luftdicht, kühl und trocken aufbewahrt werden. Wichtig ist auch, dass Mehl vor Schädlingen geschützt gelagert wird. Denn wenn es verdirbt, sind meist Motten, Würmer oder anderes Ungeziefer daran schuld. 

06.06.2019