Zillertaler Tourismusschulen

Gastroeliteschmieden im Portrait.
November 13, 2015

Haupteingang der Tourismusschule im zillertal

Die Zillertaler Tourismusschulen sind permanent bestrebt, die Ausbildung der Schüler so effektiv und praxisnah wie nur möglich zu gestalten. Der hohe Ausbildungsstandard an den Tourismusschulen in Zell am Ziller ist nicht nur in Tirol ein Begriff, sondern weit über die Grenzen hinaus wohl bekannt. Der neue Erweiterungsbau, der im Mai des vorigen Jahres feierlich eröffnet wurde, ermöglicht nun einen Betrieb mit 20 Klassen und 600 Schülern. Der Unterricht orientiert sich völlig an den Praxisgegebenheiten im Tourismus. Modernste Informationstechnologien, eine lebendige und dynamische Atmosphäre und die Teilnahme an internationalen Wettbewerben garantieren den Schülern und Lehrpersonen immer den internationalen Trends zu entsprechen. Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit im eigenen Schul- und Lehrhotel das im Unterricht angeeignete Wissen direkt am Gast umzusetzen. Als einziges Schulrestaurant in Österreich wurde es von Gault Millau mit einer Haube ausgezeichnet.

Das Angebot von vier Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) und der Unterricht durch versierte Fachpraktiker aus der Tourismuswirtschaft (Touristisches Marketing, Verkehrs- und Reisebüro, Incoming, Kongress- und Veranstaltungsmanagement) ist ebenso herauszustreichen wie die komplette internetmäßige Vernetzung der Schul- und Klassen-PCs, die Ausstattung aller Klassenräume mit Tageslichtbeamern sowie die zentrale Schulbibliothek. Das eigene Internat enthält auch ein Angebot von verschiedenen Lernhilfen. Den Schülern der fünf verschiedenen Schulformen stehen neben den modernen Klassenzimmern noch vier Informatikräume, ein Übungsreisebüro, eine Übungsrezeption, zwei Lehrküchen, eine Betriebsküche, drei Restaurants, eine Lehrbar, ein Biologiesaal, der auch als Demonstrationsküche verwendbar ist, eine Sporthalle und ein Schülerbuffet zur Verfügung.

SCHULFORMEN

ein Computerraum mit mindestens zehn bildschirmen Höhere Lehranstalt für Tourismus (5 Jahre): Sie wird mit der Reife- und Diplomprüfung (Matura) abgeschlossen. Ausbildungsziel ist der Erwerb höherer Bildung unter besonderer Berücksichtigung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Wesentlich für die Ausbildung ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie Persönlichkeitsbildung, Fähigkeit zur beruflichen Mobilität, Kreativität sowie Kommunikationsfähigkeit. Der Lehrplan umfasst die Ausbildung in allgemeinbildenden, fachpraktischen, tourismuswirtschaftlichen und kaufmännischen Unterrichtsgegenständen sowie eine Pflichtpraktika im Ausmaß von acht Monaten. Lehrplanmäßige Schwerpunkte werden in den Bereichen Informatik, Fremdsprachen sowie im hotel- und gastgewerblichen Lehrfeld gesetzt. Aus dieser fundierten Ausbildung resultiert nicht nur die Zugangsberechtigung für Universitäten und Hochschulen, sondern auch viele praktische Möglichkeiten: Reisebüromanager, Leiter von Tourismusbüros, Kurdirektor, Hotelmanager und Führung eines Gastronomiebetriebes nach einjähriger Praxis.

Tourismusfachschule mit zwei Ausbildungszweigen (3 Jahre): Die Tourismusfachschule hat die Aufgabe den Schülern jene Kenntnisse zu vermitteln, die unmittelbar zur Ausübung der Berufe in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, insbesondere in Reisebüros und touristischen Organisationen sowie auch in anderen Dienstleistungsbereichen befähigen. Ein Pflichtpraktika im Ausmaß von 16 Wochen als Vorbereitung für den Eintritt ins Berufsleben ist zu absolvieren. Die Pflichtpraktika sollten jeweils zu 50% im Bereich Küche/Service eines gastgewerblichen Betriebes und in einer Hotelrezeption bzw. einem Reisebüro abgeleistet werden.

Im Rahmen der Tourismusfachschule bieten die Zillertaler Tourismusschulen zwei verschiedene Zweige an: Der Ausbildungszweig „Touristische Informations- und Kommunikationstechnologie“ legt besonderes Augenmerk auf den versierten Umgang mit dem Computer und den dazugehörigen Programmen, die national und international zur Anwendung kommen. Ziel dieses Ausbildungszweiges ist es, die Absolventen bestmöglich auf die geänderten Anforderungen der Tourismuswirtschaft vorzubereiten. Dies erfolgt im Wesentlichen durch eine Vertiefung der allgemeinen Informationstechnologiekenntnisse in den Bereichen Computer-Hardware und spezielle touristische Peripheriegeräte, Client- und Server-Betriebssysteme, Office Software, Internet-Publishing und Internet-Content-Management sowie digitale Bildbearbeitung. Ob es sich um die Gegenstände Hotelmanagement, Reisebürowirtschaft, Tourismus, Marketing und Destinationsmanagement oder um betriebswirtschaftliche Übungen und touristisches Projektmanagement handelt, überall steht der Einsatz der modernen touristischen Informations- und Kommunikationstechnologien im Vordergrund (z.B. MS Project, Tiscover, Amadeus, Fidelio etc.). Im Zuge dieser Ausbildung kann auch das Zertifikat „Tiscover Tourismus-Online-Manager“ erworben werden. Neben der fachlichen Bestätigung der hohen Qualifikation im Bereich des touristischen Online-Managers bestätigt das Zertifikat auch sehr gute Kenntnisse in der Tiscover-Datenwartung. Der Inhaber dieses Zertifikats braucht damit kein Tiscover-Seminar zu besuchen um zu den Zugangsdaten für die selbstständige Datenwartung zu kommen.
Im zweiten Ausbildungszweig stehen die lebenden Fremdsprachen im Mittelpunkt. Das Erlernen der wichtigsten Sprachen soll unter anderem ein Kennenlernen anderer Kulturen, Weltoffenheit und Toleranz ermöglichen. Auf diese Weise sollen die jungen Menschen auf ein demokratisches Denken und ein Leben in der multikulturellen Gesellschaft vorbereitet werden.

Ein junger Herr sitzt an einem Tisch vor ihm Weintrauben und Speisekarten Hotelfachschule (3 Jahre): Als wesentliche Ausbildungsziele gelten die Persönlichkeitsbildung, berufliche Mobilität und Flexibilität sowie die Kommunikationsfähigkeit in der Muttersprache als auch in mehreren Fremdsprachen. Der Schwerpunkt im Unterricht liegt im berufspraktischen Bereich und in der Ausbildung zur Teamfähigkeit in Projektarbeiten. Zusätzlich muss jeder Schüler vor Eintritt in die 3. Klasse 24 Wochen Ferialpraxis nachweisen, in der er möglichst alle Bereiche des Hotelwesens kennen lernen sollte. Die erfolgreiche Absolvierung ersetzt die gesamte Lehrzeit in den Berufen Koch, Restaurantfachfrau/mann, Hotel- und Gastgewerbeassistent sowie Bürokaufmann. Außerdem wird die Unternehmerprüfung ersetzt. Folglich hat der Absolvent nach einer zweijährigen Berufspraxis die Berechtigung einen eigenen Betrieb zu eröffnen und zu führen. Die Berufsmöglichkeiten eines ausgebildeten Hotelkaufmannes und einer Hotelkauffrau sind vielfältig: Küchenchef, Restaurantmanager, Geschäftsführer eines Hotels und Rezeption.

Aufbaulehrgang für Tourismus (3 Jahre): Er versteht sich als die Möglichkeit für Absolventen einer berufsbildenden mittleren Schule (Tourismusfachschule, Hotelfachschule, Handelsschule oder Fachschule für wirtschaftliche Berufe) sowie Interessenten aus den Lehrberufen Koch, Restaurantfachmann, Hotel- und Gastgewerbeassistent sowie Reisebüroassistent, die Reife- und Diplomprüfung der Höheren Lehranstalt für Tourismus abzulegen. Die Ausbildungsziele des Aufbaulehrganges sind der Erwerb höherer Bildung im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft, der Erwerb von Schlüsselqualifikationen in der Gastronomie, das Erlernen von mindestens drei Fremdsprachen und eine fundierte und praxisorientierte EDV-Ausbildung. Im Rahmen der Reifeprüfung ist von den Absolventen einer Tourismusfachschule, Handelsschule, von Hotel- und Gastgewerbeassistenten und Reisebüroassistenten in der 2. Klasse eine praktische Vorprüfung abzulegen. Kellner haben diese nur im Prüfungsgebiet „Küchenführung und Organisation“, Köche nur im Prüfungsgebiet „Restaurant“ zu absolvieren. Damit gelten für die Absolventen eines Aufbaulehrganges dieselben Qualifikationen und Berufsmöglichkeiten wie für die Absolventen der Höheren Lehranstalt für
Tourismus.

ZELLERHOF: INTERNAT UND SCHULHOTEL

Küchencrew agieren zusammen mit fröhlichen gesichtern Im Jahr 1991 wurde mit dem Ankauf des Alpenhotel Zellerhof eine wichtige Weiche für die Zukunft der Zillertaler Tourismusschulen gestellt. Zum einem konnten alle auswärtigen Schüler in einem Haus untergebracht werden, zudem stand der Schule nun ein lebender Hotelbetrieb zur Verfügung. Dort können die Schüler das im Unterricht angeeignete Können und Wissen in den Bereichen A-la-carte-Küche, Restaurant, Café, Pizzeria, Rezeption, Etage und Wäscherei umsetzen. Das Haus ist mit allen Annehmlichkeiten eines sehr guten 3-Sterne-Hotels ausgestattet. Im obersten Stockwerk befinden sich Saunabereich mit finnischer Sauna, türkischem Dampfbad, Hot-Whirlpool und Solarium. Zillertaler Gastlichkeit wird hier groß geschrieben – die Zellerhof-Restaurants genießen nicht umsonst einen ausgezeichneten Ruf in Feinschmecker-Kreisen. Im „Kleinen Restaurant“ werden heimische und internationale Spezialitäten geboten und in der Pizzeria „Pablo´s“ werden täglich holzofenfrische Pizzen und feine Nudelgerichte zubereitet.

Statements

Ausbildung und Matura in einem. Auf der einen Seite die praxisorientierten Fächer wie Küche, Service oder das Jungsommelierseminar, auf der anderen Seite theoretische Ausbildung am PC, in Wirtschaftsfächern oder berufsbezogenen Fächern wie Touristisches Management oder Verkehr und Reisebüro. Wir haben die Möglichkeit gleich in den Beruf zu starten oder noch einige Lernjahre an den verschiedenen Unis zu absolvieren. Das, finde ich, ist der größte Vorteil an der Höheren Lehranstalt für Tourismus. Weiters lernen wir 3 Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch) so dass wir uns auch überlegen können ins Ausland zu gehen, ohne größere Sprachbarrieren befürchten zu müssen. Alles in allem: 5 harte Jahre, aber nach diesen 5 Jahren hat man was in der Hand fürs Leben.
Schülerin der Höheren Lehranstalt für Tourismus

Durch die technisch hervorragende Ausstattung der Klassen wird der Unterricht abwechslungsreicher und interessanter und zusätzlich steht uns auch außerhalb der Unterrichtsstunden auf 40 Computern ein Internetzugang kostenlos zur Verfügung. Das finde ich ganz einfach geil.
Schüler des Aufbaulehrganges für Tourismus

Ich habe mich für die Zillertaler Tourismusschule entschieden, weil sie in allen Bereichen bestens ausgestattet ist. Was aber einmalig sein dürfte, ist die gute Atmosphäre an unserer Schule. Der Kontakt zwischen Schülern und Lehrern ist wirklich großartig.
Schüler des Aufbaulehrganges für Tourismus

Neben vielen anderen Vorteilen an unserer Schule imponiert mir die Ausstattung unserer Lehrküchen, der Restaurants und der Lehrbar – es ist alles auf dem neuesten Stand. Außerdem finde ich die Praxiseinsätze besonders interessant.
Schüler der Hotelfachschule

Mir gefällt in unserer Schule ganz besonders, dass auch Sprachwochen durchgeführt werden. Heuer waren wir auf der Insel Malta, um unsere Englischkenntnisse zu verbessern und bei dieser Gelegenheit die Kultur dieses Landes kennen zu lernen.
Schüler der Tourismusfachschule (Fremdsprachen)

Zusatzangebote

  • ECDL – Europäischer Computerführerschein
  • Zertifikat Tiscover – Online Manager
  • Internetzugang für jeden Schüler
  • Zertifikate für Englisch, Französisch und Italienisch
  • Ausbildung zum Weinjungsommelier, Käsesommelier und Kaffeeexperten
  • Wöchentliches Sportangebot
  • Seminar – Moderne Umgangsformen mit Tanzkurs
  • Teilnahme an internationalen Koch- und ServierwettbewerbenZillertaler Tourismusschulen

Kontakt:
ZILLERTALER TOURISMUSSCHULEN
Schwimmbadweg A-6280 Zell am Ziller
Tel.: +43 (0)5282-3157 Fax: +43 (0)5282-3157-70
E-Mail: info@zillertaler-tourismusschulen.at
Internet: www.zillertaler-tourismusschulen.at/a>

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