Ausgabe 147, Kolumne

Drehbuch einer neuen Gastronomie

Albert Adrià hat in seinem Portfolio die unterschiedlichsten Konzepte und spannt den Bogen von der klassischen spanischen Küche bis hin zu avantgardistischen Techniken. Sein Blick auf die Zukunft und wie man Kreativität in wirtschaftliche Bahnen lenkt.

Albert Adrià Fotos: Werner Krug

Albert Adrià

Lange Zeit war er nur der kleine Bruder von Ferran. Das ist nun vorbei und die Welt hat die Kreativität und den Innovationsgeist von Albert erkannt. David Chang formulierte es so: „Wenn Ferran Gott ist, dann ist Albert Jesus.“ Und als dieser hat er in den letzten Jahren diverse Restaurantkonzepte, die sich an unterschiedlichen Länderküchen orientieren, erfolgreich am Markt etabliert. Doch dabei gibt es für ihn nur eine Unterscheidung: gute und schlechte Küche. Und er ist eindeutig in ersterer beheimatet.

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Eine Idee schleicht sich bei mir langsam und Tag für Tag ins Bewusstsein. Bis sie sich festbeißt und mich nicht mehr loslässt. So wie der Wunsch, das, was wir im elBulli erforscht und gekocht haben, allen zugänglich zu machen – he-runtergebrochen auf den alltäglichen, ungezwungenen Genuss. Die Umsetzung dieser Idee, die...

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14.11.2015